
Mit „Die'ced – Night Of The Scarecrow“ präsentiert uns Regisseur Jeremy Rudd seinen zweiten Spielfilm, welcher die Story seines Kurzfilms „Die’ced“ aufgreift. Hierbei geht es um den psychisch instabilen Killer Benny, der eines Abends aus einer Irrenanstalt ausbricht, um sich auf die Suche nach seiner Tochter zu machen. Damit wäre auch schon die komplette Story des Films erklärt. Dafür benötigt man nicht mal einen kompletten Bierdeckel. Die Story ist aber nicht das Einzige, was recht flach ausfällt. Sowohl die Dialoge und sinnlos eingefügte Szenen als auch das Laienschauspiel können nicht im Ansatz überzeugen und lassen den Zuschauer mit mehr Fragezeichen über dem Kopf zurück, als in eine Mietwohnung passen. Natürlich können wir bei einem solchen C-Film nicht das meiste erwarten, allerdings werden selbst minimale Erwartungen meistens nicht mal erfüllt. Positiv hervorheben muss man allerdings den gelungenen 80s-Synth-Wave-Soundtrack, der Star des Films. Die Effekte sind okay umgesetzt, schön zu sehen ist, dass es vornehmlich handgemachte Effekte sind und CGI nur sehr begrenzt eingesetzt wird. Alles in allem ist „Die'ced – Night Of The Scarecrow“ aber nur etwas für Gorehounds, die einen Film für den Second-Screen haben möchten. (JG)
Bewertung: 2