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TEMPEST „When Hate Has Dominion“

 

Genre: Thrash
ABC-Schutzmaske aufsetzen! Und ab dafür: Sechs Thrash-Granaten zünden, wie Aachener Printen lecker riechen. Jedenfalls denkste das noch knapp 30 Sekunden nach dem atmosphärischen Intro ,In Darkness It Dwells‘. Dann, bei ,No Chance To Live‘, setzt der heiser-kehlige Gesang ein, und Du denkst: Oh, die Backstube ist aber noch nicht lange in Betrieb. Okay, alles nicht recht übel, aber in Zeiten, wo so viele richtig gute Bands der dreiundelfzigsten Thrash-Welle um die Ecke kommen, rennt kein Kunde mehr zum Bäcker, um die liegen gelassenen Kekse zu kaufen. Die sechs Stücke sind allesamt okay, mal erinnern sie auch strukturell an Metallica, mal an Nuclear Assault (Phillipes Gesang) oder Overkill. Alles ganz okay und im Rahmen der Genre-Verpflichtungen. Aber irgendwie wirkt alles wie schon mal gegessen, auch Sound, Cover, CD-Gestaltung, Logo und Bandname. Wenngleich die Jungs vielleicht nicht wissen, dass Tempest aus dem niedersächsischen Schweimke echte Szene-Urgesteine sind. Wie dem auch sei: „When Hate Has Dominion“ ist und bleibt Durchschnitt und damit ausschließlich Monothrashisten vorbehalten. Gasmaske wieder absetzen! Mehr Info: www.facebook.com/tempestmetal. (BRK)
9 Punkte

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