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Diskussion um Verteilung von Streaming-Einnahmen

In der deutschen Musikszene rappelt‘s. Laut FAZ findet ein „Aufstand der Stars“ statt. Etliche bekannte deutsche Musiker haben ihre Anwälte und Manager darauf angesetzt, „gebündelt ihre Interessen zu vertreten“.

Wer zum Beispiel dem streitlustigen Alan Averill von Primordial auf Social Media folgt, hat sicher schon mitbekommen, dass die Einnahmen, die Bands aus Streaming-Diensten generieren, ein feuchter Furz sind – da kommen dann selbst bei hunderttausenden Klicks nur lächerlichste Kleinbeträge zusammen. Auch die Big Player, die Einkünfte erzielen, von denen unsere Bands nur träumen können, fühlen sich unterbezahlt.

Manager und Anwälte von Musikschaffenden wie Rammstein, Helene Fischer, Sarah Connor, Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen, der Kelly Family, Silbermond oder den Prinzen haben sich jetzt zusammengeschlossen und „Vertreter der Musikkonzerne Universal Music, Sony Music, Warner Music und BMG für Mitte Februar zu einem Gipfeltreffen in Berlin aufgefordert“. Das aktuelle Abrechnungs- und Vergütungsmodell soll überprüft und neu strukturiert werden.

Während Warner Music das Meeting ablehnt, zeigt sich BMG deutlich verhandlungsbereiter: "Wir brauchen eine vernünftige und erwachsene Debatte. Wir halten es in einer Welt, in der die Plattenfirmen nicht mehr die Kosten für das Pressen und die Distribution physischer Produkte tragen, nicht für gerechtfertigt, den Löwenanteil der Streaming-Einnahmen einzubehalten. Die Welt hat sich verändert. Es ist an der Zeit, dass sich auch die Plattenfirmen ändern."

Quelle: http://beta.musikwoche.de/details/447358

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