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Fotografin Mina Wallace im Interview zur "Ancient Ascent"-Ausstellung

Heute startet die „Ancient Ascent“-Tour mit Angantyr, Ereb Altor, Waldgeflüster und Asenblut, welche die vier Bands durch ganz Europa bringen wird. Wir haben Euch bislang schon vier Interviews mit den jeweiligen Bands zur kommenden Tour präsentiert. Auf der von Quantheon Touring organisierten Tour gibt es aber auch noch drei besondere Schmankerl zu entdecken – in Erfurt (17. Februar), Olten (21. Februar) und in Oberhausen (25. Februar) werden drei KünstlerInnen eine kleine Ausstellung mit ihren Werken präsentieren.


MinaWallace
Copyright: Mina Wallace

 

Heute startet die „Ancient Ascent“-Tour mit Angantyr, Ereb Altor, Waldgeflüster und Asenblut, welche die vier Bands durch ganz Europa bringen wird. Wir haben Euch bislang schon vier Interviews mit den jeweiligen Bands zur kommenden Tour präsentiert. Auf der von Quantheon Touring organisierten Tour gibt es aber auch noch drei besondere Schmankerl zu entdecken – in Erfurt (17. Februar), Olten (21. Februar) und in Oberhausen (25. Februar) werden drei KünstlerInnen eine kleine Ausstellung mit ihren Werken präsentieren. Den Anfang macht Fotografin Mina Wallace morgen in Erfurt, und zwar mit Landschaftsfotografien. Wir haben uns die Dame für ein Interview geschnappt!

 

Hallo Mina und vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst! Fangen wir ganz von vorne an: Du hast bereits mit Bands wie Kampfar, Thrudvangar, et cetera zusammengearbeitet, aber so viel ich weiß noch mit keiner Band, die bei der „Ancient Ascent“-Tour dabei ist. Wie ist die Idee, eine Ausstellung in Erfurt (17. Februar) zu gestalten, zustande gekommen? Woher kennst Du die OrganisatorInnen von Quantheon Touring?

Schon beim ersten Konzept von QUANTHEON Touring war klar, dass dies was ganz Neues ist und hier die Kunst selbst im Vordergrund steht. Ich hatte die Möglichkeit in Berlin dabei zu sein und war schlichtweg begeistert. Ich habe Diana, wie soll es anders sein, beim Fotografieren kennengelernt. Ich glaube, das war beim Metal Embrace Festival. Das Jahr weiß ich gar nicht mehr, es ist aber schon ein bisschen her. Die Idee, eine Ausstellung in Erfurt zu machen, kam recht spontan, zumindest von meiner Seite. Ich wurde gefragt und habe zugesagt.

Die Fotos, die Du in Erfurt ausstellen wirst, sind keine Bandfotos, sondern Fotos von Orten und Landschaften. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Phänomene zu fotografieren? Womit hat deine Liebe zu bestimmten Orten und Landschaften begonnen?

Ich hatte lange überlegt was genau zum Konzept passt und habe mich bewusst gegen Bandfotos entschieden, ich denke das hätte hier nicht so gut gepasst. Ich bin gern unterwegs und suche nach alten Kraftorten, Ruinen oder einfach schönen Plätzen, um selbst meine Akkus wieder aufzuladen, und die Kamera ist eigentlich immer dabei. Das heißt nicht, dass ich sie permanent vor den Augen habe, ganz im Gegenteil, manchmal vergesse ich sogar ein Bild zu machen, was nicht schlimm ist, denn darum geht es in dem Moment nicht.

Man spricht hin und wieder davon, dass eine Kamera vor den Augen und der Nase zu haben, den Blick auf das Eigentliche eines Ortes oder eines Momentes verstellt. Man legt quasi gezielt einen „Schleier“ vor die eigene Wahrnehmung. Wie gelingt es dir, die Atmosphäre eines Ortes mithilfe von Fotografie einzufangen und am Leben zu lassen? Hast du eine bestimmte Methode beziehungsweise eine Vorgangsweise?

Wie eben schon kurz angeschnitten, geht es mir weniger um ein gutes Bild, das entsteht nach Gusto und ganz spontan. Da ich den Fokus nicht auf dem Bild habe, kann ich mit Kinderaugen den Moment fotografieren, ohne ihn zu zerstören. Ich habe auch nie viel Technik dabei, sodass es alles ziemliches Original bleibt. Allerdings sehen die Dinge in meiner Welt anders aus, das kann keine Kamera einfangen. Nun ja, dafür gibt es dann die Nachbearbeitung.

Wenn man des Öfteren Orte und Landschaften fotografiert, gerät man dann in Gefahr, sich gar nicht mehr auf eine Landschaft zwecklos einlassen zu können – sucht man also immer nach einem geeigneten Motiv und betrachtet alles als Fotografin? Wenn ja, wie kann man solch einer Gefahr entgehen?

Nein, ich gehe nicht immer als Fotografin aus dem Haus. Ganz im Gegenteil, ich versuche dem Alltag zu entfliehen und Stück Freiheit und Ruhe zu finden.

Hast du betreffend Fotos von Landschaften und Orten fotografische Vorbilder? Beziehungsweise gibt es im metallischen Bereich Cover oder Booklets von Alben, die Dich diesbezüglich auch inspirieren?

Fotografische Vorbilder sind recht schwierig zu benennen, es gibt schon ein paar kreative Seelen, welche ich sehr schätze und deren Bilder mich begeistern, aber Vorbild? Eher nein. Ich habe die Fotografie nie gelernt und mir alles selbst beigebracht und im Zuge des Lernprozesses bin ich vielen Fotografen gefolgt und habe deren Tipps verschlungen, um technisch besser zu werden. Meist blieb die Begeisterung für den ein oder anderen leider nicht sehr lange. Eine der kreativsten und beeindrucktesten Seelen ist wahrscheinlich Sunvemetal, um vielleicht einen Namen der Inspiration zu nennen. Was Cover und Booklets angeht, diese inspirieren mich nur bedingt, sie sind ja schon da und dem ist dann nichts hinzuzufügen.

Zurück zur Tour an sich: Die „Ancient Ascent“-Tour möchte von alten und kraftvollen Geistern, von Sagen und Legenden erzählen. Inwiefern greifen die von Dir ausgewählten Bilder Deiner Ausstellung dieses Tour-Motiv auf?

Es ist schwierig, die einzelnen Bilder zu erklären, denn jedes Einzelne hat eine Geschichte oder ein Gefühl, das vorherrschte, als es entstanden ist. Gerade in der Natur findest du die alten Geister und Energien, vielleicht in den Verwachsungen eines Baumes oder in Gängen einer Ruine. Wenn du ganz genau hinsiehst, kannst du es sehen.

Mit Angantyr, Ereb Altor, Waldgeflüster und Asenblut spielen vier doch relativ unterschiedliche Bands auf der kommenden Tour. Mit welcher Musik von welcher Band fühlst du dich persönlich verbunden? Und warum?

Persönlich verbunden fühle ich mich wohl mit Ereb Altor, ich werde nie vergessen als ich sie live sah und eigentlich eine Dauergänsehaut hatte. Das schaffen nur wenige Bands. Als Bathory-Fan kommt man ja sowieso nicht an den Jungs vorbei. Angantyr und Waldgeflüster kenne ich bis jetzt noch nicht, ich freue mich hier auf neuen musikalischen Input.

Wirst du als Fotografin auch selbst in Erfurt anwesend sein, um den BesucherInnen der Ausstellung ein bisschen was zu erzählen? Ist es möglich, die Bilder anschließend zu erwerben?

Ja, ich werde anwesend sein und sicher auch ein bisschen meiner Leidenschaft als Konzertfotografin nachgehen, die restliche Zeit werde ich gern Fragen beantworten und auch gern meine Gedanken zu den Bildern teilen. Und wer möchte kann diese auch erwerben. Ich freu mich auf jeden Einzelnen, der den Weg zu uns nach Erfurt findet, um den Abend unvergesslich zu machen.

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