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Sacramental Blood

Gegründet wurde die Band Ende 2002, 2005 wagte man sich für das Demo „Inception Of Ceremony“ auf CD-Format: Ein Intro, drei eigene Granaten, ein Vader-Cover und das Outro bildeten einen Einstand nach Maß. „Für einige in der damaligen Besetzung war es die Feuertaufe im Studio, aber wir hatten als SACRAMENTAL BLOOD bereits zwei Demos weggeworfen, weil der Sound einfach zu schwach war. Als wir uns erneut daran machten, hatten wir circa 40 Shows als Erfahrung im Rücken. Wahrscheinlich hatte ich den anderen ein wenig voraus, weil ich schon in Bands wie Androphagous, Heretical Guilt, Incorporeal und Stone To Flesh – den späteren The Stone – gewesen bin, ohne aber mit ihnen viel erreicht zu haben.“ Das Intro war eine kleine Spielerei von Milan, zu der Produzent Milos dann ein paar Keyboardklänge addierte, um es mystischer zu gestalten. Mit dem über vier Minuten langen, als Outro bezeichneten ‚Sacral‘ hatte man auch einen Song aufgenommen, der sich in seiner Struktur und auch vom teils gesprochenen, teils geschrienen Text vom Rest abhob. „Die Riffs dazu entstanden zwei Tage, bevor wir das Studio enterten. Am nächsten Tag, als wir unser Equipment im Proberaum zusammenpackten, spielte ich es unserem anderen Gitarristen vor und fragte ihn bezüglich einiger Details im Arrangement. Als unser Drummer Ivan dann den eigentlich letzten Song eingetrommelt hatte, bat ich ihn in den Kontrollraum des Studios, um dieses Stück noch zu lernen und einzuspielen. Was für eine Überraschung! Es war als Instrumental gedacht, und ich sehe es auch immer noch so an. Aber während des Mixens brachte ich einige Film-Samples mit ins Studio und wir begannen damit zu experimentieren. Wir mochten die ersten Resultate und ordneten die Samples dann so an, dass sie eine Art Geschichte erzählen.“

Das auf dem Demo verewigte Vader-Cover ‚Carnal' war nicht die einzige Fremdkomposition im damaligen Repertoire. „Wir spielten Songs von Cannibal Corpse (‘Postmortal Ejaculation’), Morbid Angel (‘Day Of Suffering’), Altar (‘I Take’), Brutal Truth (‘Birth Of Ignorance’), sowie von Deicide ‘Once Upon The Cross’ und ‘Lunatic Of God's Creation’. ‘Carnal’ war Ivans liebster Vader-Song und wir spielten ihn ihm zuliebe. Ich persönlich mag das Album damit nicht so und bevorzuge ihre ersten beiden. Aber wir planten die Aufnahme gar nicht, ich erwähnte es nur gegenüber Ivan und einem der anderen Jungs ein paar Tage zuvor und so war unser Bassist wirklich geschockt, als Ivan das Schlagzeugfundament dazu einspielte. Eigentlich hatten wir nur Geld für die Aufnahme von zwei Songs, aber Walk Records finanzierten das Demo dann. Sie bezahlten uns fünf Tage dort und so fanden wir es nur fair, ihnen mehr als nur zwei bis drei Songs abzuliefern. Während der Gitarrenaufnahmen von ‚Carnal‘ hatte ich die Idee, die Riffs etwas zu verändern und wir ergänzten ein cooles Sample. Ehrlich gesagt mag ich unsere Version mehr als das Original. 2004 hatten wir einen Gig mit Vader und konnten kaum mit Peter sprechen, der zumindest an dem Tag ziemlich unfreundlich war. Ich bat ihn um ein Autogramm, aber er war offenbar betrunken, schrie mich an und ließ mich dann stehen. Daray und Novy waren an dem Tag die einzigen höflichen Jungs der Band. Das war etwas enttäuschend, aber wir coverten den Song dann trotzdem später noch.“

Damals war die Band noch zu fünft – heute ist sie ein Trio auf der Suche nach einem Bassisten und mit einem Vertretungs-Drummer. „Einige waren noch Schüler oder Studenten, Ivan und er andere Gitarrist hatten bereits echte Jobs. Für mich war die Band immer mehr als ein Hobby, aber nie ein Beruf. Niemand hatte die Illusion, dass wir davon irgendwann leben könnten. Das wollte ich auch gar nicht, weil man sonst irgendwann an den Punkt kommt, Musik machen zu müssen, ohne es zu wollen. Es gibt so viele Bands, die miese Musik spielen, weil sie sonst nichts können. Sie haben seit 20 oder 25 Jahren keinen guten Song mehr geschrieben, aber machen einfach aus der Not heraus immer weiter. So möchte ich nie enden. Wir hatten vor und nach dem Demo einige Besetzungswechsel. Nichts funktionierte, bis wir Srdjan als Sänger fanden. Mit ihm fühlt es sich an wie eine neue Band.“

Doch das war erst 2011 und greift viel zu weit vor. Schon im Print-Teil des Interviews hat Milan erklärt, dass er während des Embargos in den frühen 1990ern zum Metaller wurde. Kurz nach der Jahrtausendwende hatte der Balkankrieg noch deutliche Spuren hinterlassen. „Als ich im wehrdienstfähigen Alter war, hatte ich das Glück, den regulären Militärdienst gegen einen Zivildienst bei der Armee tauschen zu können, das war ein Jahr Arbeit in einem Krankenhaus. So konnte ich meine langen Haare retten und die Band am Leben halten. In jener Zeit hatten wir sogar ein oder zwei Auftritte außerhalb Serbiens, obwohl das verlassen des Landes während dieses Zivildienstes verboten war. Ivan tat dasselbe, die anderen waren jünger und mussten nicht zum Militär. Ich bin unschlüssig, was ich über den Bürgerkrieg sagen soll. In vielerlei Hinsicht beeinflusst er unser heutiges Leben, weil das Land danach nicht mehr dasselbe war. Ich brauchte einen Pass, um einige meiner Freunde zu besuchen. Aber es ist über 20 Jahre her, und wir denken nicht mehr täglich daran. Das alte Jugoslawien war für mich ein gut entwickeltes Land, in dem man angenehm leben konnte. Jetzt kämpft jeder der neuen Saaten mit einer miesen Wirtschaftslage und politischen Parasiten, die den normalen Bürgern das Blut aus den Adern saugen und deren patriotische Gefühle für ihren Machterhalt manipulieren. Ich bin weder Nationalist noch Patriot. Mein Beruf hat jedes bisschen Nationalismus in mir zermörsert. Täglich mit tausenden geistig beschränkten Kunden agieren zu müssen tut so etwas – man kann kein Nationalist sein, wenn man 90% der Bevölkerung hasst. Ich habe keine schlechtere oder bessere Nation gefunden, also bleibe ich hier. Ein Behemoth-Album beginnt mit diesen Worten: ‚We would like to see the most of the human race killed off, because it is unworthy. It's unworthy of the gift of life.‘ Diesem Statement kann ich nur zustimmen.”

Das bereits genannte Label Walk veröffentlichte SACRAMENTAL BLOODs Debütdemo 2006 als Split-CD mit den Brasilianern Ophiolatry. Neben einer weiteren serbischen Band hatten sie sonst vor allem Acts aus ihrer Heimat Bosnien Herzegowina unter Vertrag. „Hinter dem Label standen zwei Brüder mit wenig Erfahrung, aber einem starken Willen, der lokalen Szene zu helfen. Ohne ihre Hilfe hätten wir wahrscheinlich nicht einmal das zunächst geplante Zweisong-Demo hinbekommen. Sie pressten 500 Einheiten der CD und druckten 30 oder 30 Shirts mit dem Artwork, allerdings einfarbig, was qualitativ nicht so prickelnd war. Zwischen 1999 und 2002/2003 war ich Herausgeber des Angelmeat Fanzines und hatte die Brasilianer da bereits interviewt. Bei den Vorbereitungen zu den Fragen sah ich, dass sie gerade eine Europatour mit einem Gig in Ungarn hatten. Ich sagte ihnen, dass ich ihnen gerne Shows in Serbien organisiert hätte, sofern ich nur eher von den Dates gewusst hätte. Durch den Kontakt kam es 2006 zu unserer gemeinsamen European Blastour. Während der Demoaufnahmen fragten uns Walk Records, ob wir neben der normalen CD auch an einer Split-Pressung interessiert seien. Wir hielten das für eine großartige Idee und schlugen Ophiolatry vor. So konnten wir uns auch einem bereiteren Publikum vorstellen, speziell in Südamerika. Wir sind immer noch gut befreundet und trafen ihren Gitarristen Fabio, als er vor einigen Wochen mit Gorgoroth auf Tour war. Sein Label Lab6Music wird Ende 2016 mit Insane Music in Brasilien ein „Ternion Denonarchy“-Digipack herausbringen.

2009 hatten SACRAMENTAL BLOOD Gigs mit God Dethroned und Fleshgod Apocalypse. “Das waren acht oder neun Shows in Slowenien, Bosnien Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland. Ein Gig der Tour fand in Kroatien ohne uns statt und er letzte Gig in Oradea, Rumänien, wurde abgesagt. Der lokale Promoter bewarb God Dethroned auf den Plakaten als satanische Black/Death-Band und der Bürgermeister der Stadt war Mitglied einer christlichen Sekte. Es gab eine extra einberufene Ratssitzung mit nur einem Thema – unserer Show. Man zwang den Clubbetreiber, das Konzert zu canceln, sonst würde er seine Lizenz verlieren. Was für eine Schande. Auf einer nächsten Tour supporteten wir die mexikanischen Disgorge und Natron. Das waren zwei Wochen quer durch die meisten der genannten Länder und Bulgarien sowie die Türkei.“

Die Wartezeit bis zum nächsten Demo „The Second Death“ 2011 (Aufnahme) beziehungsweise 2013 (Veröffentlichung) war enorm. „2008 waren wir bereit, ein Album aufzunehmen. Wir wussten nicht wo und checkten mit einem Song im Dezember ein Studio an. Weil wir das Resultat nicht mochten, buchten wir wieder das Wildcat, in dem das erste Demo entstand. Im Januar 2009 begannen wir mit den Recordings zum Album. Nach der Tour mit God Dethroned komplettierten wie die Einspielungen, aber der Mix war wirklich übel und es gab viel böses Blut zwischen den Bandmitgliedern. Wir konnten uns auf nichts einigen und mussten die Band auf Eis legen. 2011 hatten wir ein neues Line-Up und wollten zum Test davon und als Tonträger für kommende Touren ein Zweisong-Demo aufnehmen. Weil wir kein Label fanden, welches uns dabei unterstützen wollte, widmeten wir uns wieder dem Album und ließen unseren neuen Sänger Srdjan die Vocals und einige Soli neu aufnehmen. Das war soweit fertig und wir warteten nur auf einen Termin für den Mix im 16-Spurstudio, als wir doch ein Angebot für ein Demo bekamen – da waren die Songs von „The Second Death“ auch schon zwei Jahre alt. Ein Label, welches uns vorher ablehnte, war vom selben Material plötzlich hellauf begeistert und stimmte einer Split-CD mit den beiden anderen Bands zu, die wir 20011 schon vorgeschlagen hatten, Heretical Guilt und Blaspherion.“

Die deutlich differenzierte Gitarrenarbeit fällt besonders auf. „Jetzt auf dem Album haben Srdjan und ich die Soli geteilt, aber in Zukunft wird er sie wohl alle übernehmen. Früher hatte ich nie so gute Gitarristen in der Band, so dass ich mich irgendwann auch damit befasste. Er kann Gitarre und Vocals simultan übernehmen, ohne Koordinationsprobleme zu haben.“

Bonus von „The Second Death‘ ist das Kreator-Cover ‚Storming With Menace‘ von „Terrible Certainty“. “Das ist mein Lieblingsalbum von ihnen und wohl einer ihrer besten Songs überhaupt. Ich wusste beim ersten Hören, dass ich den Track mal covern wollte. Leider erkennen Kreator die Qualität ihrer eigenen Werke nicht mehr“, kommentiert Milan den Fakt, dass der Track ewig nicht mehr live gespielt wird. „Darzamadicus ließen von der Split-Demo-CD 666 Exemplare pressen, die bei ihnen ausverkauft sind. Nur wir und wenige Distros haben noch Restbestände.“ Das mazedonische Label, welches mit Sevared kooperierte, ist noch aktiv und hat jüngst die türkische Legende Cenotaph veröffentlicht. „Getroffen haben wir Dejan nie, alles lief über Emails. Er hat alle Exemplare innerhalb von Monaten loswerden können, aber da es gar keine Werbung dafür gab, werden viele Distros den Titel noch im Sortiment haben. Weil wir zu sehr in die Albumvorbereitungen involviert waren, haben wir uns auch nicht effektiv um Promo bemüht. Drei Jahre nach der Veröffentlichung wächst die Nachfrage von Fans, die uns durch das Album kennen gelernt haben.“

Die Split-Partner Blaspherion waren die Ex-Band von Srdjan. „Er zog Ende 2011 nach Belgrad, drei Jahre später allerdings wieder zurück in seine Heimatstadt, als wir uns entschieden, Live-Aktivitäten bis zur Albumveröffentlichung zu drosseln. Blaspherion lösten sich schon auf, bevor er zu uns kam, weil zwei Mitmusiker sich anderen Bands anschlossen – dabei waren Blaspherion zehnmal besser, als jene Projekte. Heretical Guilt sind langjährige Freunde, 1999 spielte ich auch einige Monate bei ihnen. Sie hatten über eine Dekade unendlich viele Besetzungsprobleme, weil es vor allem schwierig ist, in Serbien einen guten, verlässlichen Drummer zu finden. Deshalb sind sie nun inaktiv. Nach unserer Split nahmen sie sechs neue Songs auf, die nie veröffentlicht wurden.“

Den Kurzhaarschnitt hat Srdjan nicht, weil ihn lange Haare als Kickboxer beeinträchtigen würden. „Sein Schopf war einfach zu flauschig und lustig. Er unterrichtet Kids, sein Vater ältere Sportler, aber sie sind beide nicht als Kämpfer auf Turnieren aktiv.“

Was alle Bands der Split-CDs eint, ist der blasphemische Ansatz. „In religiösen Fragen ist Serbien recht liberal. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Jugoslawien kommunistisch und die Kirche nicht sehr populär. Selbst unter der Herrschaft des ottomanischen Reichs war die hiesige orthodoxe Kirche wie die ganze Bevölkerung ein Opfer und hatte nicht die Möglichkeiten, ein eigenes Unterdrückungssystem zu etablieren. Unsere Eltern schickten uns nicht in die Kirche und blieben ihr abgesehen von Hochzeiten und Beerdigungen auch fern. Der Krieg damals war ein Konflikt zwischen orthodoxen wie katholischen Christen und Moslems, aber es waren mehr Faktoren als nur Religion involviert. Man kann sie nicht als Auslöser für alles, was passierte, heranziehen. Keine der ehemaligen jugoslawischen Republiken ist sonderlich religiös. Auch die Polizei lässt uns in Ruhe, weil sie weiß, er wirklich kriminell ist. Religion ist für uns ein globales, kein lokales Problem.“

Mehrfach wollten SACRAMENTAL BLOOD das embryonale Album abtreiben, aber die Qualität der Songs ließ das zum Glück nicht zu. Die Krönung ist das besonders detailverliebte Artwork von Juanjo Castellano für „Ternion Demonarchy“. „Das Konzept mit den drei Dämonen, die vor drei Obelisken thronen und den sich vor ihnen verneigenden Massen stammt von mir. Aber so episch konnte ich mir die Szene nicht vorstellen. Trotz der ersten Skizzen bereitete mich nichts auf den Schock vor, das Endergebnis zu betrachten. Juanjo ist ein unglaublich talentierter Künstler und wir alle sind uns einig, dass dies eins seiner besten Werke überhaupt ist. Es gibt keinen Titelsong, aber alle sind diesem Begriff verbunden. Er verweist auf die Dämonen der drei Religionen Christentum, Judentum und Islam, die drei Obelisken stehen für den Vatikan, Washington und London als spirituelle, militärische und finanzielle Zentren, welche die Welt regieren. Die meisten Texte thematisieren die Manipulation und den Missbrauch von Religion und die destruktive Natur des Menschen. Der Titel bedeutet „Die Herrschaft der drei Dämonen.“

Interessanterweise fanden Zeilen des englischen Poeten und Übersetzers Alexander Pope (1688 bis 1744) Zugang zum Text von ‚Living Deaths Descend‘: „Meine Schwester studiert Englisch und musste ein Examen über sein Werk „An Essay Of Man“ ablegen. Eines Tages pausierte sie vom Lernen und ließ das Buch aufgeschlagen liegen. Ich war in Gedanken mit den Versen des Songtextes beschäftigt, wollte etwas notieren und sah zufällig dieses Gedicht. Es war Schicksal, denn die Zeilen passten nicht nur inhaltlich, sondern auch rhythmisch. Es geht in dem Text darum, wie der Mensch die Umwelt zerstört und die Natur sich für dieses vermessene Verhalten rächt.“

Milan hat bereits erwähnt, dass es eine brasilianische Digipack-Pressung von „Ternion Demonarchy“ geben wird. Auch Century Media haben die Jungs für ihre nächste Veröffentlichung im Blickfeld, waren aber derzeit mit Neuveröffentlichungen ausgelastet. Gleiches galt für Listenable, die vorerst anderen Signings den Vorzug gaben. Dennoch gibt es verschiedene Varianten, sich des Albums zu bemächtigen. „Ghastly ist das offizielle Label für den weltweiten Markt. Miner Records sind ein Schweizer Label mit einem Büro in Serbien, geführt von den Brüdern Milan und Nenad Radosavljevic. Sie haben die Rechte an der Vinylversion und der CD für die ehemaligen jugoslawischen Territorien. Rebirth The Metal haben es als Tape aufgelegt und bereits die Hälfte der Bestände verkauft.“

Nicht unerwähnt bleiben sollen einige Mitkomponisten und Gastmusiker. „Aleksandar war von 2004 bis 2011 unser Gitarrist, hat in ‚Destroyer Of Thought And Form’ aber nur ein Riff geschrieben und das Unplugged-Intermezzo ‚The Relic‘. Er wollte nicht mehr touren und wurde kurz vor der „Disgorging The Balkans“ Tour gefeuert. Marko Gospavic war zwischen 2009 und 2011 unser Sänger. Wir mochten Srdjans Gesang so sehr, dass er alles neu aufnahmen, aber ein paar Spuren mit Markos Stimme behielten wir für Backing-Vocals. Nebosja und Igor waren Mitglieder meiner früheren Band Androphagous, und SACRAMENTAL BLOD sind irgendwo eine Fortführung davon. Wir arbeiteten gemeinsam ein einigen Ideen, die ich dann für SACRAMENTAL BLOOD nutzte, also war es nur fair, ihnen die Credits zu geben. Auf dem Papier des Booklets sieht das nach massivem Einfluss von außen aus, aber tatsächlich sind es nur vier oder fünf Riffs auf dem ganzen Album. Coa Lukovic von Sakramentum spielte Keyboards für ‚Imposed Resurrection‘ ein, er hat auch das Intro für das „The Second Death“ Demo beigesteuert.“

Besagter Song wird von Miner als Single in einer Auflage von 66 Exemplaren aufgelegt werden. „Wir waren ebenso erstaunt wie begeistert. Das ist ein reines Sammlerstück, von dem nur 20 normal verlauft werden. 20 weitere werden Bestandteil spezieller Bundles sein, der Rest geht an Radiostationen, Freunde und Supporter. Eine symphonische Version von ‚Sanctimonious‘ wird auch auf der Single sein, etwas sehr untypisches für uns.“

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