Eluveitie - Die geschichtlichen Fakten hinter „Helvetios“
ELUVEITIE haben ihr neues Album in enger Zusammenarbeit mit einem Historiker geschrieben und erzählen den bedeutendsten Teil der Geschichte der Helvetier in chronologischer Abfolge. Armin Kaar ist ein Diplomant an der Universität Wien für das Studium Keltologie und hat auch bei diesem historischen Hintergrundbericht zu dem Konzeptalbum “Helvetios” tatkräftige Unterstützung geleistet.
'Prologue'
Der Prolog beinhaltet wenig Historisches. Ein alter Helvetier erinnert sich an die schrecklichen Jahre und das Grauen des Krieges zu der Zeit, zu der er und seine Leute aus ihrem angestammten Land in das Gebiet der Santoner auf die Schlachtfelder auszogen. Mit diesem gefühlvoll gesprochenen Monolog leitet der Veteran des Gallischen Krieges das Album ein und führt den Hörer zurück nach etwa 65 v.Chr.
'Helvetios'
Hier wird der lyrische Versuch gemacht, einen mythologischen Ursprung der Helvetier darzustellen. Es werden diverse keltische Gottheiten genannt, die in einem Vers mit den ihnen verbundenen Attributen aufgezählt werden. Historisch fundierte Fakten findet man in diesem Track aber auch noch nicht.
'Luxtos'
Jetzt wird das helvetische Volk quasi vorstellt. Caesar beschreibt sie als kriegslüstern, tapfer, mutig und sehr von ihrer (Kampfes-)Stärke überzeugt. Sein Werk „De Bello Gallico“ (Über den Gallischen Krieg), das man als Propagandaschrift verstehen sollte, hatte er verfasst, um beim römischen Senat Zustimmung für seinen Feldzug gegen die Helvetier zu bekommen. Wenn er also geschrieben hätte, „Die Helvetier sind ein ganz nettes Völkchen, das jenseits der Alpen lebt und aus Not auswandern will“, hätte er wohl nie die Unterstützung des Senats bekommen. Die Menschen waren früher nicht anders als heute, und auch wenn Kämpfe damals zum Alltag gehörten, sollte man davon ausgehen, dass die Helvetier nicht kriegslüstern waren, denn ihnen war sehr bewusst, dass Krieg immer mit Leid und Entbehrungen verbunden ist. Und solchen Schrecken setzt man sich als normal Denkender, damals wie heute, nicht freiwillig aus. Caesar beschrieb die Situation der Helvetier so, dass sie zwischen Rhein, Juragebirge, Genfer See und Rhone eingeengt waren. Die Helvetier hielten sich aber für so mächtig und groß, dass ihr angestammtes Land ihnen als zu klein erschien und sie über ein größeres Territorium herrschen wollten. Wahrscheinlich ist, dass die helvetische Bevölkerung so gewachsen war, dass ihr Land sie nicht mehr ernähren konnte. Das Vorhaben einer Emigration in dem Ausmaß ist ein sehr großes Unternehmen. Es müssen Vorbereitungen getroffen werden und nicht zuletzt muss man die Bevölkerung davon überzeugen, dass die Auswanderung der einzige Weg ist, um das Überleben des Volkes zu sichern. Sicherlich wird ein „wir sind so toll, wir werden das schaffen“-Motivator dabei gewesen sein. Der Refrain von `Luxos` ist in Gallisch, was damals die Sprache der Helvetier war, heutzutage aber nicht mehr gesprochen wird. Es ist auch nicht mit dem irischen oder schottischen Gälisch zu verwechseln. Tatsächlich ist Gallisch eher mit dem heutigen Walisisch und Bretonisch verwandt. Wenn man von den Helvetiern spricht, so spricht man von einem keltischen Stamm. Dazu muss man sagen, dass sich die Kelten nie als d-i-e Kelten gesehen haben. Wohl hatten sie eine gewisse kulturelle Gemeinsamkeit und auch eine gemeinsame Sprache. Die einzelnen Stämme hatten dabei auch ihre sprachlichen Eigenheiten, im Grunde so was wie Dialekte, also ist Gallisch eine Art Überbegriff der in Gallien gesprochenen Dialekte. Bei diesem Track wurde der Refrain von Armin Kaar in das Gallische übersetzt. Das Lied stellt ein selbstbewusstes und von sich überzeugtes Volk dar. Diese Darstellung sollte aber mit einem zwinkernden Auge gesehen werden.
'Home'
Wenn sich Zigtausende zum Auszug vorbereiten, geschieht das nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, sondern es dauert mehrere Jahre lang. Die Helvetier hatten sich laut Caesar drei Jahre Vorbereitungszeit gegeben. Klar, dass dies nicht unbemerkt blieb. Als Caesar davon erfuhr, zog er sogleich mit einer Legion (das waren damals noch 6.000 Mann) gen Norden Richtung Genf. Dies blieb wiederum von den Helvetiern nicht unbemerkt, und die Vorahnung, dass Rom das helvetische Volk nicht so einfach ziehen lässt, machte sich breit. Die Helvetier mussten nämlich durch ein Gebiet ziehen, das bereits von den Römern erobert war. Das heißt, Caesar war bewusst, dass das Ganze trotz friedvoller Absichten der Helvetier mit Konflikten verbunden sein würde. Und das wichtigste: Es war für ihn ein Grund, weitere Teile Galliens zu erobern.
'Santonian Shores'
'Santonian Shores' ist quasi ein Aufbruchslied. Offenbar waren die Helvetier so verzweifelt, dass sie lieber Krieg und Tod in Kauf nahmen, als in ihrer alten Heimat zu verweilen. Die Vorbereitungszeit von drei Jahren war aufgeschlossen. Nur noch ein Tag bis zum Aufbruch…
'Scorched Earth'
Eine Sache, die man oft bei keltischen Siedlungen findet, sind verbrannte Häuser. Ob es sich dabei um weltliche oder kultische Handlungen handelt, ist nicht eindeutig geklärt. Caesar schrieb, dass sie ihre Häuser abbrannten, um sich selbst der Option der Rückkehr zu berauben. Frei nach dem Motto „Hinter uns die Sintflut“ gaben die Helvetier praktisch ihr altes Leben samt Haus, Hof und Land auf und hinterließen nichts als verbrannte Erde: „Scorched Earth“. Was für eine wahnsinnige emotionale Belastung das sein musste, wenn Lebenswerke und Lebensräume in Flammen aufgehen, kann man sich kaum vorstellen. Mit Nahrungsmitteln für ein paar Monate ausgerüstet, verließ nun der riesige keltische Stamm seine Heimat.
'Meet The Enemy'
Etwa 58 v.Chr. trafen die Helvetier direkt vor Genf bei der Brücke zur Stadt das erste Mal auf die Römer. Caesar täuschte die Helvetier, in dem er sie hinhielt. Da er unterlegen war, erbat er von den gutgläubigen Helvetiern einige Wochen Bedenkzeit, um sich weitere Soldaten nach Genf zu holen. Als die Verstärkung in Genf eingetroffen war, sagte er zu den Helvetiern, dass er sie nicht durchlassen würde, obwohl diese ja nicht einmal mit Gewalt durchreisen wollten, sondern sogar freundlich darum baten, friedlich durchziehen zu dürfen. Daraufhin mussten die Helvetier eine schwere Ausweichroute nehmen. Der Pfad führte sie über den Gebirgspass, der sehr beschwerlich und eng ist. Außerdem war das Gebiet von einem anderen Stamm besetzt. Es bedurfte einiges diplomatisches Geschick der Helvetier, um die Erlaubnis zu bekommen, diese Route zu nehmen. Im Land der Häduer kam es bei der Überquerung der Arar (heute der Fluss Saône in Frankreich) zu einem Gemetzel. Als Caesar nämlich davon Wind bekam, dass die Helvetier den Fluss überqueren wollten, wartete er, bis bereits drei Viertel übergesetzt hatten, um in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das unvorbereitete, verbliebene Viertel aus dem Hinterhalt anzugreifen. Caesar ließ eine Brücke bauen und führte sein Heer über die Arar. Daraufhin schickten die Helvetier wieder Gesandte zu Caesar, die ihm anboten, dass sie sich dort niederlassen würden, wo Caesar es ihnen gestattet, und dass er sich des schändlichen Angriffs nicht rühmen sollte. Sie seien tapfere Leute und würden die Römer, sollte es nötig sein, bis zum Untergang bekämpfen… oder sie würden sich eben dort niederlassen, wo es ihnen zugeteilt wird. Fazit: Die Helvetier haben vor, friedlich auszuziehen, werden aber von Caesar getäuscht und bei der Überquerung der Saône hinterrücks um praktisch ein Viertel dezimiert.
'Neverland'
Nachdem immer wieder kleine Scharmützel ausgetragen wurden, war für die Helvetier klar, dass ihr Ziel, sich in einem anderen Gebiet niederzulassen, nicht erreicht werden konnte. Caesar war ihnen in vielerlei Hinsicht einfach überlegen. Er verfügte über disziplinierte und gut ausgerüstete Soldaten, taktisches Geschick, Technologie und musste sich nicht um Zivilisten kümmern. Die Helvetier waren ja als ein Volk unterwegs und nicht als ein Heer. Das Vorhaben war also gescheitert. `Neverland` beschreibt dabei eine längere Zeitspanne, in der die Helvetier zurückgedrängt wurden. Seine Taten schrieb Caesar im „De Bello Gallico“ eindeutig zu seinen Gunsten nieder. Caesar hatte immer wieder Gründe für sein brutales und eigennütziges Handeln angegeben, die ihn aber immer in einem guten Licht präsentierten.
'A Rose For Epona'
Epona ist die Göttin der Fruchtbarkeit und später auch der Pferde und Kavallerie. Die Verehrung Eponas war zu Zeiten der Kelten und Gallo-Römer, d.h. nach ihrer Eingliederung in das Römische Reich bis in die Spätantike, im gesamten mitteleuropäischen Raum verbreitet. Historische Fakten gibt es dazu nicht viele, aber es ist wichtig, auf die menschliche Tragödie des Krieges einzugehen, die bei diesem Lied sehr gut zum Ausdruck kommt und in der nüchternen Geschichtsforschung wenig Platz findet. Man stelle sich vor, dass man als Mädchen im Kindesalter mit seinen Eltern in eine unbekannte Fremde ausziehen muss. Den Ort hinter sich lassen, an dem man seine bisherige Kindheit verbracht hat. Man zieht jahrelang durch Europa, immer wieder mit Zusammenstößen mit Römern und anderen Stämmen konfrontiert. Möglicherweise sind der Vater und/oder ein eventueller Mann gefallen. Vielleicht ist man mit einem Baby allein oder ist mit einem schwanger. Das Vorhaben, das erhoffte Gebiet zu erreichen, ist praktisch zunichte gemacht worden. Kurz, das Leben liegt in Trümmern. `A Rose For Epona` beschreibt genau dieses Leid einer jungen Frau. Sie erhoffte und erträumte sich eine neue, sichere und schöne Zukunft in der angestrebten neuen Heimat – gemeinsam mit ihrem Angetrauten und dem neugeborenen Nachwuchs. Nun liegt aber alles in Scherben. Die junge Gallierin verzagt, sie hadert mit der Situation, mit ihrem Leben, mit ihrem Glauben – und sie klagt ihre Göttin Epona an. Bei allen Fakten, die man über den Gallischen Krieg kennt und die ebenso von Caesar kalt und nüchtern beschrieben werden, wurde das persönliche Leid immer vergessen. Diese Herangehensweise von Eluveitie ist sehr begrüßenswert, da sie den Mensch in den Fokus stellt.
'Havoc'
57 v.Chr. ging der Krieg dann richtig los. Unter einem weiteren Vorwand zog der römische Feldherr mit acht (!) Legionen (eine Legion umfasste 6.000 Soldaten schwerer Infanterie und eine kleine Abteilung Legionsreiterei) im noch nicht eroberten Gallien ein. Die Lyrics zeigen hier schön die Ausdehnung der Eroberung und des nach und nach eroberten keltischen Gebiets auf.
'The Uprising'
Dieses Stück dreht sich um den Aufstieg des bekannten Vercingetorix. Zu Beginn des gallischen Aufstands 52 v.Chr. wurde der junge „Fürst“ zum Anführer des Aufstandes gemacht. Vercingetorix war ein Adeliger des keltischen Stammes der Averner, der viele der letzten noch nicht eroberten Stämme zu einem verzweifelten Versuch vereinigte, ihre Unabhängigkeit gegen den Eroberer Gaius Julius Caesar zu verteidigen.
'Hope'
Vercingetorix schaffte es, einige tausend Mann zu vereinen und zog gegen die Römer aus. Die Hoffnung flammte wieder auf, dass sie sich der Invasoren erwehren könnten, doch leider waren Vercingetorix´ Versuche größtenteils zum Scheitern verurteilt, weil man gegen Rom keine Chance hatte. Caesar war mit acht Legionen einmarschiert. Zudem waren die freien Gallier nicht mehr so zahlreich, und Vercingetorix war auch taktisch unterlegen. Vor Avaricum musste er schon Niederlagen in Kauf nehmen. Die ersten Scharmützel waren von Rückschlägen gekennzeichnet.
'The Siege'
52.v.Chr. Avaricum war eine gut befestigte gallische Stadt/Oppidum mit einer mächtigen Befestigungsmauer (Murus Gallicus), die von den Römern belagert wurde. Nachdem die ersten Konfrontationen gegen die Römer eher nicht von Erfolg gekrönt waren, änderte Vercingetorix seine Vorgehensweise: Er versuchte, die Römer auszuhungern. Er ließ sämtliche Dörfer im Umkreis des römischen Heeres niederbrennen. Die Leute Avaricums überzeugten Vercingetorix, dass das Oppidum zu groß und zu gut befestigt sei, um einzufallen. So kam es, dass sich die Leute auf eine Belagerung einstellten. Für das römische Heer war es unglaublich wichtig, die Stadt einzunehmen, denn sie mussten sich mit neuen Vorräten eindecken. Die Disziplin und der Erfindungsreichtum (sie bauten eine riesige Belagerungskonstruktion) der Römer ermöglichte es ihnen, Avaricum in einem blutigen Gemetzel einzunehmen und mit den Vorräten, die sie aus der Stadt plünderten, konnten die Römer dann ihren Feldzug fortsetzen.
'Alesia'
Bei der Schlacht um Alesia handelt es sich um eines der größten Blutvergießen in der Antike. Nachdem die Römer die ersten Niederlagen einstecken mussten, wurde Vercingetorix übermütig, und die Römer konnten wieder die Oberhand gewinnen. Sie verfolgten den gallischen Fürst bis nach Alesia, wo sie ihn einkesseln konnten. Vercingetorix konnte noch die Reiterei aus der Stadt schicken. Diese würde bei der anstehenden Belagerung keine Ressourcen verbrauchen und konnte auch Verstärkung holen. Nachdem die Reiterei mit einem Entsatzheer (Ein Entsatzheer ist eine Hilfe für Belagerte. Das Ziel eines Entsatzheeres ist es, von außen die Belagerer anzugreifen) zurückkehrte, belagerten diese wiederum die Römer, sodass sie vom Belagerer selbst zu Belagerten wurden. Doch die Römer wussten sich mit einem doppelten Verteidigungsring (einen innen in Richtung Stadt, einen außen gegen das Entsatzheer) zu helfen. Nachdem die Vorräte in Alesia zu Neige gingen, schickte Vercingetorix alle Kampfunfähigen aus der Stadt, in der Hoffnung, Caesar würde die Zivilisten durch den Belagerungsring ziehen lassen. Caesar berichtete sehr unverblümt von seiner Entscheidung, die nach langer Belagerung aus Nahrungsmangel vor die Festung geführten gallischen Zivilisten (Frauen, Alte, Kinder) nicht durch seine Linien abziehen zu lassen, so dass diese vor aller Augen langsam und qualvoll starben. Nach modernen wissenschaftlichen Schätzungen kostete es zigtausende Galliern das Leben. Der Song beschreibt diese Vorgänge wiederum aus Sicht einer gallischen Zivilistin
'Tullianum'
Tullianum ist der Name einer Gefängniszelle, in der die Gefangenen ihr weiteres Schicksal erwarten, das fast immer der Tod – oft durch Erdrosseln – war. Vecingetorix ergab sich nach der Schlacht von Alesia Rom (in der Hoffnung, dass er dadurch zumindest das Leben der verbliebenen Bevölkerung retten könnte – was sich im Übrigen als falsche Hoffnung erwies) und wurde mehrere Jahre im Tullianum gefangen gehalten, bis er schließlich vorgeführt und getötet wurde. Ob er tatsächlich erdrosselt oder auf andere Weise hingerichtet wurde, ist nicht belegt.
'Uxellodunon'
Das Jahr 51 v. Chr.: Schauplatz ist das angeblich letzte gallische Oppidum, das von Caesar erobert wurde. Ein verzweifeltes Aufgebot von kriegsgebeutelten, halb verhungerten, verzweifelten Männern und Frauen, das sich selbst unmöglich irgendeinen Erfolg ausmalen konnte, stellte sich gegen die Römer und wurde blutig nieder gemäht. Es heißt zwar, dass tausenden Männern und Frauen die Hände abgehackt wurden, aber das kann sich Armin Kaar persönlich nicht vorstellen, da jemand ohne Hände keine Arbeit mehr verrichten kann und nur noch auf die Gnade seiner Mitmenschen angewiesen ist. Dass das in solchen Zeiten einem Todesurteil glich, ist nicht schwer vorzustellen. Zudem kann sich eine Gemeinschaft, die zu einem Großteil aus Leuten besteht, die nichts tun können, nicht versorgen und daher nicht überleben. Wollten die Römer tatsächlich alle Kelten töten, hätten sie dies sicherlich gemacht, aber es ging ihnen nicht um einen Genozid. Das wäre auch im römischen Senat nicht durchgegangen, zumal Caesar zu dieser Zeit schon wegen des Feldzuges stark in der römischen Kritik stand. Außerdem zeichnete sich immer mehr ab, dass er den Senat unterwanderte. Caesar war zu seinen Anfangszeiten ein relativ unwichtiger Beamter, und es war dem Senat ein Dorn im Auge, dass dieser plötzlich über mehrere tausend Soldaten verfügte und in Gallien herum marodierte.
'Epilogue'
Die Geschichte endet wieder beim alten Mann, der vor seinem Haus sitzt und seinem Enkel gerade seine Geschichte erzählt hat. Erinnerungen leben in epischen Liedern und Gesängen weiter und werden somit unsterblich, solange sie von Generation zu Generation weitergegeben werden und nicht verklingen. Bis heute… Wobei das nüchtern betrachtet nicht so ist, wie es pathetisch vorgetragen wird. Man hat keine Ahnung, was die Helvetier gesungen haben. Man findet zwar Abbildungen und Reste von Instrumenten, aber es sind keine Melodien oder Liedertexte überliefert.