LEGACY - The Voice from the Darkside

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Saturday, 28 July 2012 00:00

 

TIME AND SPACE SOCIETY „Welcome Inside My Head”

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Bewertung: 12


Label: (Treibhaus/New Music)
Band-Website: Band-Webseite
erschienen in Ausgabe Nr.: 079
TIME AND SPACE SOCIETY „Welcome Inside My Head”

Vorweg ist es wohl angemessen, ein Lob auszusprechen: TIME AND SPACE SOCIETY ist tatsächlich eine deutsche Band, obwohl sie so unglaublich britisch klingen und internationalen Ansprüchen genügen. Aber tatsächlich kommen die vier Jungs offensichtlich aus Deutschland. (Vielleicht kommt man ihnen allerhöchstens über die Aussprache ab und an auf die Schliche.) Vielleicht ist die Nähe zu britischer Indie-Musik ja der Tatsache geschuldet, dass Mastermind Claas Hoffmann in England studierte, vielleicht sind es aber vielmehr die Einflüsse der Band, die in den 80ern, nach eigener Aussage etwa bei Joy Division und David Bowie, eindeutig im Bereich New Wave und Indie Rock liegen. Dabei kann sich das aktuelle und zweite Album „Welcome Inside My Head” durchaus mit den aktuell erfolgreichsten Epigonen der 80er, den Editors und Interpol messen. TIME AND SPACE SOCIETY könnten vielleicht so etwas wie die deutschen Editors werden. Vielleicht ist das Niveau des Songwriting noch nicht durchgängig ganz oben, aber die Gitarren-lastige Produktion und die gebotene düster-rockige Grundstimmung sind durchaus vielversprechend. Einige Songs – wie etwa das eingängige ‚Queen Of Ants‘ haben auch das Potential zur Dauer-Rotation in der Indie-Disco. TIME AND SPACE SOCIETY nehmen die Hörer mit auf eine Reise in ihr Luftschloss (‚Castle In The Clouds‘), in dem allerdings, wie der Text es verrät, kein Gepäck erlaubt ist: „I want you to come with less than nothing“, heißt es da: vielleicht außer mit der Offenheit für 80er Jahre-Indie-Rock mit einer Portion New Wave und vielleicht dem einen oder anderen Original-Album aus der genannten Zeit.

 

 

 

 

(c) 2012 www.legacy.de

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