Die Japaner von SLANG sind alte Hasen im Geschäft. Bereits seit 1988 lärmen die Jungs zusammen und veröffentlichten 2008 zu ihrem zwanzigsten Geburtstag das Album „The Immortal Sin“. Musikalisch sind SLANG recht eindeutig dem Hardcore der alten Schule zuzuordnen, wobei auch immer wieder Punk- und Crust-Einflüsse deutlich hörbar sind. Stilecht geht es SLANG inhaltlich um recht deutlich formulierte und akzentuierte Sozial- und Gesellschaftskritik. In allen Belangen also die alte Schule! SLANG klingen dementsprechend auch wirklich tight, lärmen zielsicher geradeaus und verzichten dabei auf irgendwelche unnötigen Schnörkel oder Experimente. Und das machen sie wirklich gut! Man merkt den Jungs einfach ihre langjährige Erfahrung an, was sich besonders im gekonnten Songwriting niederschlägt und in der Tatsache, dass SLANG wissen, wie man Musik macht, die mitreißt und die die Zuhörer zum Ausrasten bringt. SLANG klingen auch nach 20 Jahren kein bisschen alt oder verbraucht. SLANG klingen nach Wut, nach Aggression und nach Energie! Und das färbt auch auf den Hörer ab. Besonders die wirklich geil eingesetzten Vocals tragen ihren Teil zur Authentizität von SLANG bei: Man nimmt den Jungs sofort ab, was sie machen! „The Immortal Sin“ ist ein Old School-Hardcore-Album, das sich gewaschen hat und jedem Liebhaber dieser Klangregionen die Freudentränen in die Augen treiben wird, wobei auch Crust- und Punk-Liebhaber durchaus einmal ein Ohr riskieren sollten. Das Ganze gibt’s als schicke 12“-Platte, auch in limitiertem farbigen Vinyl bei www.pain-of-mind.com.
