Die Essenz aus ihrer elfjährigen Band-Karriere formulieren AS WE BLEED wie folgt: „To try, to fail, to fall and then repeat“. Das steht wenigstens im Inneren des Digipacks ihres zweiten Longplayers. Das Quartett aus Evreux, Frankreich, ist seinem verbreakten, wüsten Mix aus Chaos-/MathCore und Stakkato-Metal mit Haut und Haaren verfallen und inszeniert ihn ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und auf (Hörer-)Verluste. „Hail The Sick Ones“ ist diesbezüglich als Warnung und als Versprechen zu verstehen. AS WE BLEED drehen die komplette Spielzeit über gehörig am Rad und wüten sich komplex und entlang von Richtungswechseln im Sekundentakt durch neun Songs, die vielsagende Titel wie ,The Die Hard Manifest‘, ,Doomriders In The Temple Of Fake‘ oder ,Don’t Fear The Song Of A Living-Dead‘ tragen. Live haben die Franzosen u.a. schon für The Dillinger Escape Plan, Akimbo, Keelhaul und Inside Conflict eröffnet, und genau in deren Dunstkreis sind sie auch stilistisch zu zählen. „Hail The Sick Ones“ drückt ohne Ende und ist eine beinharte Abrissbirne, die nichts für schwache Nerven und Hörer ist, die nach positiv gestimmter Musik Ausschau halten. AS WE BLEED nehmen ihre Tracks und auch ihre Hörer nach allen Regeln der Kunst auseinander und setzen sie so wieder zusammen, wie es ihnen in den Kram passt bzw. für sie richtig scheint. Das Quartett aus Evreux agiert ausgewiesen rabiat und kompromisslos und dürfte damit in der Frickelsparte punkten. www.myspace.com/aswefukinbleed.
