Heavy Metal. Pur und unverfälscht. Leider auch ein Scheiß-Cover. Kobold-Waldschrate am Feuer, kunterbunt gemalt vom achtjährigen kleinen Bruder – bestimmt, denn schließlich gibt es die Kapelle mit Erika an der Gitarre schon seit 2000 – bis 2007 noch unter dem Namen Cross Bow. Die Schweden halten sich nahezu verkrampft an die Vorgaben der Renaissance des Old School Heavy Metal. Das ist einerseits schön und unverfälscht, erinnert nicht selten an teutonische Genregrößen freier Wahl. Klar, dass der „Vow“ nicht originell sein kann. Aber die Band an sich ist nicht einmal richtig gut. Bei ,Spirit Of The Hunter‘ wird es folglich nicht kauzig, sondern peinlich, weil der Gesang mindestens windschief kling. Klar, es gibt auch schöne Stellen: ,Through Metal And Madness‘ hat sogar richtig tolle Melodien. Insgesamt ist das Album aber nicht stark genug, um auf dem KIT oder HOA zu begeistern. Immerhin: Wenn sie irgendwo angeboten wird, ist sie aufgrund des unmöglichen Covers nicht zu übersehen.
