KOBRA AND THE LOTUS klingen ein wenig wie eine unausgereifte Mischung aus Iron Maiden und Evanescence. Frontmiss Brittany Paige vermag es zumindest hin und wieder, einem mit ihrer tiefen Stimme gut vor den Latz zu knallen, und auch die Jungs an ihren Instrumenten hauen ganz solide Riffs und Drums rein. Wirklich im Gedächtnis oder Gehörgang bleibt hier von den zehn Tracks jedoch keiner. Zu unausgereift und uninspiriert wirkt das Ganze. Das taugt als ganz gutes Nebengedudel, aber wirklich in ihren Bann ziehen einen die Kandier nicht. Für ein Zweitwerk ist „Kobra And The Lotus“ auf jeden Fall eindeutig zu wenig mitreißend. Da hätte es eine rein digitale Veröffentlichung auch getan…
