Dieser verflixte Rost kann aber auch so was von nerven. Da kauft man sich extra eine neue Karre und schon nach kurzer Zeit nimmt das Drama seinen Lauf, und er breitet sich ungehemmt aus. Banalitäten? Ha, mitnichten! Die Newcomer RAM-PAGE aus Russland können sogar ein Lied – oder besser gesagt ganze acht Stück – davon singen. Aber jetzt mal Spaß beiseite: Auf ihrem Zweitwerk „Blooming Rust“ frönen die Jungs dem schwarz angehauchten Death/Thrash Metal. Das allerdings sehr undergroundig und leider auch recht holprig. Die Songs, allesamt zumeist im Midtempo, leiden unter einer sehr schlechten Produktion und zudem an chronischer Langweile. Dabei sind die Ansatzpunkte gar nicht mal so verkehrt, nur bis zu Ende gedacht sind diese nicht. Auch die Ausflüge in den Minimal-Rock-Bereich wirken eher ermüdend als wirklich progressiv. Bester, weil noch groovigster Track ist ‚Future‘, der es als einziger schafft, wirklich Druck aufzubauen. Ansonsten gibt es leider wenig zu berichten. Außer dass dieser Rost nervt! Ach ja, das hatten wir ja schon.
