LEGACY - The Voice from the Darkside

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Pierre Heinemann (PH)

Pierre Heinemann (PH)

Wenn er nicht gerade fürs Legacy on Tour ist, rockt Pierre hauptberuflich die Haare dieser Welt. Als passionierter Salon- und Session-Stylist auf Achse, zählt nicht nur Scorpions Frontmann Klaus Meine zu seinen eingefleischten Fans und Kunden. Auch die Blog-Szene ist vor dem Hair Rocker schon lange nicht mehr sicher.

Website URL: http://www.Hair-rock-blog.com

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Das Musikzentrum in Hannover ist seit Wochen ausverkauft. Kein Wunder, kommen die Mannen von KILLSWITCH ENGAGE auch nicht alle Nase lang in die Landeshauptstadt Niedersachsens. Und da es in der Nachbarstadt Hamburg bei dieser Tour keinen Stopp gibt, waren in Hannover alle Tickets ein begehrtes Gut.

Mit im Gepäck haben die Jungs um Gitarrengott Adam D. die Newcomer von HEARTIST und die etablierten SYLOSIS. Erstere stammen aus Orange County, Kalifornien, und haben vor kurzem ihre sehr beeindruckende Debüt-EP auf den Markt geworfen. Und gleich ist auch, vor gut gefüllten Reihen, ordentlich Leben in der Bude. Obwohl das Publikum noch nicht ganz wach scheint, bringt Sänger Bryce Beckley eine Menge Schwung in den Laden, und die Instrumentalfraktion trägt ihr Übriges dazu bei, dass erste Bewegungen vor der Stage stattfinden. Man konnte im Vorfeld gespannt sein, wie sich der Gesang live schlagen würde, denn auf Scheibe sind ordentliche Höhen vorhanden. Und auch hier wird man in keinster Weise enttäuscht, denn Beckley hat ordentlich Eier im Schlüpfer. Nummern wie 'Rhinestone', 'The Answer' und 'Disconnected' finden schnell ihre Fans und lassen HERTIST als Gewinner aus dem Support-Rennen hervor gehen.

Denn SYLOSIS sind im Anschluss saulangweilig. Die gerade gewonnene Agilität in der Bewegungsmotorik schläft wieder ein, und so sind im Publikum nur einige Rhythmusnicker auszumachen. Diese Darbietung ist eher etwas für den Barhocker am Biertresen.

Nach gefühlten zwei Stunden Spielzeit von SYLOSIS, machen wir uns nun für den Main-Act des Abends bereit. Viele halten es für einen der größten Segen in der derzeitigen Branche, dass Jesse Leach an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Andere finden die Adam/Jesse-Wiedervereinigung auf dem "Times Of Grace"Album auch super, hatten aber mit Howard Jones nie ein ernsthaftes Problem. Zu beweisen gilt es also, ob ein homogenes Zusammenspiel aller nach der Besetzungspause möglich ist. Das Licht geht aus, und KILLSWITCH ENGAGE betreten die Bretter des Musikzentrums. Und als hätte es diese Pause nie gegeben, legen die Bostoner fulminant los, und jeder der Besucher geht schon bei den ersten Klängen steil. Sämtliche Dekaden der Bandgeschichte werden hier zum Besten gegeben, und das textsichere Publikum brüllt jede Nummer lauthals mit. Egal ob 'Fixation On The Darkness', 'End Of Heartache', 'Last Serenade' oder die neuen 'In Due Times' und 'New Awakening', um nur einen Bruchteil zu nennen, alle Songs sind ein Zeitdokument im Metal und werden nicht nur das Publikum in Hannover noch lange begleiten. Einzig 'Holy Diver' wird schmerzlich vermisst.

27.06. Hannover, Bei Chez Heinz

Fußball als Konkurrenten um die Gunst von Zuschauern zu haben, kann zuweilen schon recht undankbar sein. Zumal sich der geneigte Ami den Hype um das runde Leder sowieso schwer erklären kann. Wenn aber Portugal und Spanien im Halbfinale einer Europameisterschaft aufeinander treffen, so muss sich auch der Veranstalter eines Hardcore-Abends etwas einfallen lassen, um die Gemeinde in seinen Club zu ziehen. So haben natürlich auch die Leute vom Bei Chez Heinz in Hannover ein Public Viewing installiert und kurzerhand die Startzeit der Combos ordentlich nach hinten geschoben. Da das vornehmlich junge Publikum allerdings nicht zu spät in die Heia darf, ist eine Überschneidung mit dem Fußballgott nicht zu vermeiden.

Totz der heißen Phase im Erdgeschoss, wo das Spiel auf der Großbildleinwand läuft, ist das Kellerabteil vom Heinz rappelvoll. Nachdem die Jungs von STICK TO YOUR GUNS ihren Stuff selbst aufgebaut haben, legen sie pünktlich los. Und wie. Frontsau Jesse Barnett hat die Meute von Anfang an im Griff, und so startet das Quintett seinen Siegeszug. Die Stage wird in regelmäßigem Turnus geentert, und so werden alle Songs der Mannen aus Orange County gebührend abgefeiert. Erfreulicherweise halten es STICK TO YOUR GUNS mit allen Fans gleichermaßen, und so werden alle Scheiben durchgeackert. Egal, ob Gassenahuer wie 'Enough Is Enough', 'Amber', 'We Still Believe', 'Against Them All' oder 'Bringing You Down' - alle Songs werden vom textsicheren Publikum mitgegrölt. Stimmlich ist Sänger Jesse in Höchstform, und so werden die cleanen Parts der neuen Scheibe hervorragend auf die Bühne gebracht. Auch Neugitarrist Joshua James macht eine hervorragende Figur und peitscht die Fans immer wieder ordentlich an. Nach einem gefühlt viel zu kurzen Set wird dann unter den Zugabe-Rufen der Zuschauer die Bühne verlassen.

Die Tatsache, dass es bei Portugal und Spanien in die Verlängerung geht, macht den Start für EVERGREEN TERRACE nicht gerade einfacher. Vor deutlich weniger Zuschauern startet die Band um Sänger Andrew Carey mit ihrem Set. Warum die Anwesenden dem Headliner allerdings weit weniger Energie entgegenbringen als dem Support, mag wohl doch daran liegen, dass STICK TO YOUR GUNS für viele der eigentliche Headliner sind. Mit Ende des Spiels strömen nun aber auch die restlichen Anhänger vor die Bühne, und so kommt doch noch ein wenig Stimmung auf. Dem Headliner merkt man nach der Aufstockung der leeren Plätze deutlich an, dass hier noch einiges zu gehen hat, und so nimmt der Bewegungspegel gegen Mitte und Ende des Sets ordentlich zu. Nach gut einer Stunde hat der Zauber dann sein Finale gefunden, und vor allem Joshua James, der ja bekanntermaßen beide Combos mit seiner Klampfe bedient, hat sich seinen Feierabend reichlich verdient.

Als STICK TO YOUR GUNS-Sänger Jessie Barnett dem Legacy über den Weg läuft, verrät er noch, welch geile Zeit die Band doch gerade in Deutschland erlebt, sowohl in Festival-, als auch in Club-Gefilden. Beim nächsten Mal dann bitte als Headliner wiederkommen!


Besucher: ca. 300
Eintritt: 15 Euro

Der diesjährige Sommer ist zwar noch nicht richtig in Deutschland angekommen, trotzdem darf sich auf die kommenden großen Festivals gefreut werden. Egal, ob Wacken, Rock am Ring, With Full Force, Reload usw., für jeden Musikgeschmack findet sich die passende Veranstaltung. Wer es sich an einem Tag besorgen lassen will, für den ist das Vainstream Rockfest zu Münster die richtige Adresse. Von morgens an bis spät in den Abend kann man hier MetalCore, Hardcore, Ska, Thrash Metal oder auch Punk Rock vom Feinsten genießen, und das auf zwei nebeneinander liegenden Bühnen. Für das leibliche Wohl oder diverse Shopping-Gelüste wird ebenfalls gesorgt, und die sanitären Einrichtungen sind vorbildlich. Wer sich ein ordentliches Warm-Up genehmigen möchte, der findet sich am Freitagabend vor dem offiziellen Akt im Skaters Palace ein, wo als Headliner keine Geringeren als HATEBREED dem Publikum ordentlich in den Hintern treten. Die Halle brodelt und ist mehr als gut gefüllt, als die Mannen um Frontsau Jamie Jasta nach zwei Support-Bands (u.a. Hammercult) die Bühne betreten und ordentlich losbrettern. Warum sie allerdings nicht im Hauptfeld des Festivals auftreten dürfen, weiß wohl nur der Veranstalter. Die Menge in der Halle jedenfalls feiert ihre Helden, und es wird ein Circle Pit nach dem anderen gestartet. Songperlen wie ‚To The Threshold’, ‚I Will Be Heard’, ,Destroy Everything’ oder ‘Defeatist’ geben auch genug Grund, das Tanzbein ordentlich zu schwingen. Ein gelungener Abend mit Lust auf mehr.

Als dann am Samstagvormittag die Tore des Geländes geöffnet werden, strömen bereits zahlreiche Besucher den Haverkamp, und die Location wird genauestens inspiziert. Pünktlich wie die Maurer geben sich als erstes YOUR DEMISE die Ehre. Mit  ihrem Gute-Laune-Hardore sind die Jungs aus England genau der richtige Anheizer zu früher Stunde. Zwar sind die Plätze vor der Bühne noch nicht voll besetzt, aber dennoch geht hier schon gut die Luzie ab, auch wenn es zu Beginn einen kleineren Stromausfall gab. Wer es lieber schwedisch mag, der ist mit ADEPT im Anschluss gut bedient. Letztes Jahr noch sowohl beim Warm-Up als auch bei der After-Show-Party tätig, durften sie in diesem Jahr eine der Mainstages entern und wurden entsprechend ihrer guten Leistung abgefeiert. Als Highlight kann man mit ‚The Lost Boys’ gleich den Opener anführen.

Bei EVERGREEN TERRACE müssen wir leider kurz aussetzen, kommen aber rechtzeitig zu einer ordentlichen Portion DeathCore mit EMMURE zurück. Man merkt den Mannen ihren Status in der Szene an, und so sind die Reihen vor der Bühne nun mehr als gut gefüllt. Die Arme kurbeln, die Füße kicken, und es herrscht eine Menge Bewegung, was das Geschehen auf der Bühne enorm beflügelt. Und schon geht es wieder auf die linke Seite, wo GOJIRA starten und sich mit ihrem Progressive Metal Gehör verschaffen. Der Sound ist zwar fett, aber die Perfomance der Franzosen ist zu statisch und uninspiriert. Das Roadrunner Records-Quartett liefert daher in die belangloseste Perfomance des Festivals bis dahin. Bei den Recken von SMOKE BLOW sieht das Ganze dann schon anders aus. Mit ihrem routinierten Hardcore „Made in Germany“ geben sie ordentlich Gas, und das Publikum geht erneut steil. Trotz eines defekten Fußes und Krücken in der Frontfraktion, wirkt der Auftritt aus einem Guss, und die 35 Minuten Spielzeit gehen viel zu schnell vorbei.

Die Amis von AUGUST BURNS RED haben mit ihrem letzten Album eine ordentliche Messlatte gelegt, und so selbstbewusst treten sie auch zu ihrem Set an. MetalCore vom Allerfeinsten wird hier zelebriert. Vor allem das jüngere Publikum in den ersten Reihen ist äußerst textsicher, und so haben alle Beteiligten ihren Spaß. Wer es gerne poppiger mag, dem ist in der Folge mit ENTER SHIKARI ein besonderes Schmankerl geboten. Electro-Klänge gepaart mit harten Gitarren und Wechselgesang geben den Marsch an. Frontmann Rou erweist sich dabei als Aktivposten und ist sich auch nicht zu schade, für ein Weilchen im Publikum zu verschwinden, was die Stage-Organisatoren ordentlich in Wallung bringt. ‚Sorry You Re Not A Winner’ ist wie immer das Highlight eines mehr als gelungenen Auftritts. Da man bei einem Festival auch mal etwas zu beißen braucht, fielen in der Folge LAGWAGON und MASTODON sprichwörtlich durchs Rost unseres Berichts.

Gut gestärkt und voller Erwartung geht es dann zu CALIBAN, die  wissen, wie sie das Publikum zu packen haben. Routiniert wie eh und je zeigen sich die deutschen MetalCore-Heroen einmal mehr von ihrer besten Seite, auch wenn Band Chef Marc Görtz eine Weile mit seinem Monitor zu kämpfen hat und ein Techniker den zahlreichen Fotografen vor der Bühne ständig ins Bild läuft. Mit etlichen Hits ausgestattet, haben CALIBAN erneut eine Festivalschlacht für sich entschieden und mit dem  gut getimten Rammstein-Cover ‚Sonne’ der Menge noch einen weiteren Mitsingfaktor präsentiert. Noch zu erwähnen sei der Shred-Contest-Gewinner, der begleitend auf seiner Klampfe einen Song mit seinen Helden zum Besten geben durfte. Lust auf gute Laune? Die BROILERS gehören nicht umsonst zu den letzten vier Bands des Vainsteam Rochfest-Tages. Bereits vor zwei Jahren haben die Mannen (und Frau) Münster in verzückte Partylaune versetzt, und trotz teils heftiger Windböhen legen sie auch in diesem Jahr eine heiße Sohle aufs Parkett. Man kann die Musik mögen oder nicht, aber taugen tut das Ganze, und eine tobende Menge feiert ihre Helden frenetisch ab. Vor gut zehn Jahren haben sich die Schweden REFUSED aufgelöst. Ganz zum Leid der zig tausenden von Fans, die die Jungs seit den 90ern begleitet haben, und man kann nur sagen: „Ja liebes Jungvolk, das war ein ganz entscheidender Vorreiter Eurer heutigen Musik!“ Gemeint sind natürlich die Screamo, Noise- und Post-Hardcore-Bands dieser Welt, die eine deutliche Beeinflussung nahmen. Man kann nun von diesem Comeback aus Geldgründen halten, was man will, REFUSED sollen eines der Highlights des Festivaltages werden, und so haben Dennis Lyxzen und seine Mannen nichts Besseres zu tun, als Münster von Minute eins an ordentlich in den Arsch zu treten. Und obwohl sich die Herren deutlich dem grauen Haar nähern, die Leistung ist grandios und wirkt, als wären sie nie weg gewesen. Als zum Ende die Gitarrenklänge zu ‚New Noise’ ertönen, gibt es vor der gesamten Bühne und weiter hinten kein Halten mehr, mitsamt Stagedive von Dennis Lyxzen. Was für eine geile Perfomance.

Nach kurzer Pause darf mit THE GASLIGHT ANTHEM der Co-Headliner die rechte Bühne beackern. Und die Punk/Indie/ Alternative-Rockband aus den US-Landen erweist sich einmal mehr als die richtige Wahl des Veranstalters. Die Menge tobt erneut, und das Material bietet sowohl Kennern als auch Nichtkennern der Band viele Möglichkeiten, den Auftritt abzufeiern. Das breite Grinsen von Sänger und Gitarrist Brian Fallon zwischendurch verrät deutlich den Spaß an der Sache. Wer noch kein Shirt oder keine CD der Band hat, ist spätestens danach auf der Suche nach dem passenden Gimmick.

SLAYER als Headliner zu bekommen, hat die Veranstalter sogar dazu veranlasst, die ganze Veranstaltung um fast einen Monat vor zu verlegen. Viele konnten es nicht nachvollziehen, sollten aber im Finale des Tages verstehen, warum. Die älteren Herrschaften, mit denen unter anderem eine ganze Ära begann, sind zwar nicht zwingend die Agilsten (nie gewesen), aber spielerisch machen sie doch den meisten Vertretern des Tages noch eine Menge vor, coole Lightshow inklusive. Man könnte jetzt hier etliche, gespielte SLAYER-Perlen aufzählen, aber die wahren Fans wissen ohnehin, was hier serviert wird. Wenn man allerdings ehrlich ist und sich nicht schämt, über die Götter zu lästern, so wirkt die ganze Gestaltung on Stage im Gegensatz zu Vorherigem ein wenig blutleer.

Zum Abschluss genehmigen wir uns noch einen Knaller auf der Aftershow-Party mit den Orange County-Hardcorelern von STICK TO YOUR GUNS. Die Sputnik-Halle ist rappelvoll, das Wasser tropft von der Decke, und on Stage wird ordentlich geackert. Nicht nur die besten Songs ihrer neuen Knallerscheibe „Diamond“ werden zum Besten gegeben, auch zu Krachern wie ‚Amber’ oder ‚Enough’s Enough’ darf steil gegangen werden. Nach gut 40 Minuten Spielzeit hinterlassen die Mannen um Frontsau Jesse Barnett eine glückliche Menge im Schweiße ihrer Arbeit. Als Fazit gibt es nur eines zu sagen: Wer das Vainstream verpasst hat, ist selber schuld!

Die Briten WE ARE THE OCEAN haben im vergangenen Jahr im Logo bereits einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen, und zusammen mit SILVERSTEIN kann sich das Line-Up wirklich sehen lassen.

Nach dem Schlängeln durch die noch übersichtlich gefüllten Reihen geht es pünktlich los. Und die Jungs von der Insel knüpfen nahtlos an ihre letztjährige Leistung an. Frontmann Dan Brown erweist sich dabei als Aktivposten, während sich der Rest der Mannen auf präzises Spiel konzentriert, was aber natürlich nicht heißen soll, dass Bewegungslosigkeit herrscht. Leider ist zu Beginn im Publikum noch nicht wirklich viel los. Aber kaum erklingen die Kracher der aktuellen Scheibe, lässt es sich vor der Bühne nicht mehr still stehen. Besonders hervorzuheben ist der cleane Gesang von Gitarrist Liam Cromby, der klar, präzise und voller Power die Songs nach vorn peitscht. Als sich zum Ende des wieder einmal viel kurzen Auftritts Sänger Dan Brown ins Publikum begibt, werden die letzten Schläfer geweckt und der Saal kocht.

Wenn man sich einen solch aktiven Support ins Boot holt, muss man ein großes Selbstbewusstsein haben, hier noch etwas draufpacken zu können. Aber die Kanadier von SILVERSTEIN haben natürlich eine immense Erfahrung zu bieten, und obwohl sie schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben als WE ARE THE OCEAN, so sind sie für ihre energiegeladenen Shows bekannt. Eine Bandbreite durch alle Alben der Band kommt an diesem Abend zum Einsatz. Shane Told hat dabei nicht viel Mühe, das Publikum auf seine Seite zu ziehen, und obwohl das Gruenspan an diesem Abend nicht ausverkauft vermeldet, so merkt man dieses kleine Manko nur beim späteren Verlassen des Clubs. Bis dahin sind aber noch eine Menge Kracher und Klassiker zu hören und zu sehen, und auch die Instrumentalfraktion versteht es, die Bühne in Bewegung zu versetzen. Selbst eine Akustiknummer als eine von drei Zugaben darf man noch genießen, bevor das Licht endgültig wieder angeht, und Hamburg sich nach Hause begibt. (Pierre Heinemann)

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