LEGACY - The Voice from the Darkside

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Bands: Hatebreed, Agnostic Front, H2O, Neaera, The Acacia Strain, Stick To Your Guns

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HATEBREED “The Divinity Of Purpose”

Saturday, 26 January 2013 20:30

Da ist sie nun also, die achte Platte der Mannen aus Connecticut. Diesmal dann via Nuclear Blast, anstelle von Roadrunner. Warum eigentlich? Egal, wenn auch schade! Knallt das Album so wie seine Vorgänger? Yes Sir! Ist es das Beste der Bandgeschichte? Nope! Aber auch dieses geht gut nach vorn und weicht von dort auch keinen Schritt zurück. Wer HATEBREED bisweilen mochte, wird also nicht enttäuscht sein und kann unbeschwert zulangen. Wer sie bis dato nicht kennt – anhören! Und wer bisher überhaupt gar nichts mit ihnen anfangen konnte, wird wohl auch “The Divinity Of Purpose” nichts abgewinnen können. Denn auf diesem Werk machen die Jungs nichts sonderlich anders als auf einer der Vorgängerrillen. Ist doch aber auch gar nicht nötig, warum sich ständig neu erfinden, wenn man bereits Perfektion erlangt hat!? Stagnation auf höchster Ebene ist das Motto, und das über elf Songs hinweg. Auch den Unschlüssigen sei geholfen, gibt´s das komplette Album doch auch online im Stream - http://hatebreed.com. Bitteschön! Und nun kniet nieder vor dem genialen Jamey Jasta, oder verteufelt ihn wie gehabt. Wird schon recht sein!

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Besucher: ca. 2.200

Eintritt: 29,- Euro

Auch in diesem Jahr konnte das „Who is Who“ des Hardcore für die Persistence Tour gewonnen werden. Am vergangenen Freitag gastierte die Tour in Lichtenfels - und um es gleich vorweg zu nehmen: Es war ein genialer Konzertabend.

Zu THE ACACIA STRAIN trudelt so langsam die Hardcore-Gemeinde in der Halle ein, und die ersten Martial-Arts-Artisten nutzen den noch freien Raum vor der Bühne für ihr Aufwärmprogramm. Mit NEAERA kommt dann so langsam Stimmung auf, und trotz der noch recht frühen Stunde gelingt es den Münsteranern, eine astreine Wall of Death zu stellen, und obendrein gibt es noch einen Appetithappen auf das anstehende Album. Die melodischen Passagen von STICK TO YOUR GUNS bieten eine willkommene Verschnaufpause als Vorbereitung auf das, was noch kommen wird. Das Quintett aus Orange County liefert ein ordentliches Set ab, das vom Publikum mit angemessenem Applaus bedacht wird.

„Circlepit“! Der klaren Aufforderung von Toby Morse, dem Frontmann von H2O, kommt das Publikum gerne nach. Doch auch auf der Bühne geht es nicht sonderlich statisch zu. Pausenlos ist der Straight Edger in Bewegung, besteigt die Balustrade um seinem Publikum möglichst nahe zu sein und das Zusammengehörigkeitsgefühl noch zu unterstreichen. Als dann auch noch Roger Miret und Mike Gallo von AGNOSTIC FRONT einen Gastauftritt absolvieren, ist die Meute vollends aus dem Häuschen.

Mit AGNOSTIC FRONT erklimmt eine der Legenden des Hardcore die Bühne und feuert ein reines Old-School-Brett ab. Zählen Ganzkörpertatoo Roger Miret und Vinnie Stigma auch nicht mehr unbedingt zu den Jüngsten, so lassen ihr Bewegungsdrang und ihre Spielfreude keinen Zweifel daran, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Nicht nur mit ihren Kult-Songs ‚For My Family‘, ‚Crucified‘ und ‚Gotta Go‘ bringen die New Yorker Urgesteine die Halle zum Brodeln. Beim finalen Ramones-Cover ‚Blitzkrieg Bob‘ bebt die Halle.  

Wer der Meinung ist, dass der Höhepunkt der Stimmung nun erreicht ist, hat seine Rechnung ohne HATEBREED gemacht. Auch an diesem Abend stellen die Metalcorer um Frontmann Jamey Jasta ihre absolut überragende Live-Präsenz unter Beweis. Trotz der nun doch schon vorgerückten Stunde zeigen die Fans keinerlei Ermüdungserscheinungen und toben sich weiterhin nach allen Regeln der Kunst vor der Bühne aus. Die unglaublich energiegeladene Atmosphäre befördert immer mehr Crowdsurfer nach vorne, sodass die Security alle Hände voll zu tun hat, den Graben wieder frei zu räumen. Die Setlist bietet neben großen Hits der Band natürlich auch einen Vorgeschmack auf das anstehende "The Divinity Of Purpose"-Album, und die Fans feiern frenetisch bis zum letzten Ton.

Fazit: Knapp sechs Stunden beste Unterhaltung, hervorragendes Line-up, ekstatisch abfeierndes Publikum, perfekt organisiert. Ein Event der Extraklasse, das bei der moshwütigen Menge mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Bands: Hatebreed, Agnostic Front, H2O, Neaera, The Acacia Strain, Stick To Your Guns
Besucher: ca. 2.200
Eintritt: 29,- Euro im VVK

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HATEBREED 'Put It To The Torch'

Sunday, 13 January 2013 23:12
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Labelnews KW 42/43

Tuesday, 23 October 2012 20:05
MDD heißen eine neue Horde in ihren Reihen willkommen.. Dabei handelt es sich um die Jungs von ASENBLUT, welche auf zahlreichen Live-Auftritten und mit ihrer Debütscheibe "Aufbruch" auf sich aufmerksam gemacht haben. Die neuste Scheibe hört auf den Namen "Von Worten & Taten", bietet 50 Minuten Mucke und soll im März auf die Menschheit losgelassen werden.  
 
 
 

 

DESPAIRATION sind vier Jahre nach ihrem letzten Werk "A Requiem In Winter's Hue" derzeit damit beschäftigt, ihr kommendes Studioalbum aufzunehmen. Das Songwriting ist beendet, und die Drums von Jens Reinhold sind bereits im Kasten. Derzeit ist Martin Jungkunz damit beschäftigt, Gitarren und Bässe aufzunehmen, ehe dann gegen Jahresende die Vocal-Recordings von Sänger Sascha Blach folgen. Die Band hofft, das Album irgendwann 2013 veröffentlichen zu können. Veröffentlichungsdatum und Label stehen noch nicht fest. Trackliste, Albumtitel, Cover etc. werden in den nächsten Monaten bekannt gegeben. Verraten können wir schon jetzt, dass die neuen Stücke deutlich härter, treibender und grooviger werden als alles, was die Band bislang gemacht hat. Wer sich ein Bild von den bisherigen Veröffentlichungen machen will, hat nun auf Reverbnation die Chance, einen Schwung an Stücken aus den Alben "Music For The Night (2004) und "A Requiem In Winter's Hue" (2008) in voller Länge anzuhören: http://www.reverbnation.com/despairation

 


 

Pünktlich zu ihrem Akustik-Auftritt am 24. November in der TheARTer Galerie in Berlin werden EDEN WEINT IM GRAB auch ihr erstes Unplugged-Album veröffentlichen. Es trägt den Titel “Nachtidyll – Ein akustisches Zwischenspiel” und ist eine akustische Reise mit kammermusikalischer Begleitung durch die EDEN WEINT IM GRAB-Historie. Enthalten sind altbekannte Songs in neuen reduzierten Versionen, die deutlich puristischer und intimer klingen als die Originale. Zusätzlich sind mit 'Kali Yuga' und 'Nächtliche Melancholie' zwei brandneue Akustiknummern enthalten, und als Bonustrack gibt es eine alles andere als akustische Coverversion des Das Ich-Klassikers 'Kindgott'. Als Gäste konnte die Berliner Band die Geigerin Aline Deinert (Neun Welten, Haggard, Empyrium, Die Kammer) sowie den Cellisten Markus Freitag (Before I Forget) gewinnen, die die Unplugged-Versionen mit ihren klassischen Instrumenten stimmungsvoll ergänzen. Die CD wird über den Winter Solitude Shop erhältlich sein, wo Ihr übrigens auch die Konzerttickets für läppische 7,50 Euro ordern könnt: http://wintersolitude.de/shop/products-page/eden-weint-im-grab/


Im Frühjahr wollen Agonia Records die sechste Scheibe der Prog/Avantgarde-Metaller EPHEL DUATH veröffentlichen. Am Bass wird dabei Bryan Beller seinen Einstand feiern, der Steve DiGiorgio ersetzt. Im Moment verpasst die Band dem Songwriting gerade den letzten Feinschliff, im Januar geht es dann für die Aufnahme unter Erik Rutans Ägide in die Mana Recordings Studios.

 

 

 


Die Dänen ESSENCE haben den diesjährigen Rock The Nation Award gewonnen. Die Band hat zu vermelden: "Wir sind extrem stolz, und wir fühlen uns geehrt, als Gewinner des Rock The Nation Awards ausgewählt worden zu sein! (...) Obgleich der immensen Ehre, die uns zuteil wurde, wissen wir, dass die harte Arbeit jetzt erst begonnen hat, und wir werden diesen Award und die Kooperation mit Respekt und Demut behandeln. Wir senden unsere härtesten Teufelshörner zu all den anderen großartigen Bands, die auch nominiert waren!" Da mit dem Gewinn ein Label-Deal bei NoiseArt sowie ein Booking-Deal bei Rock The Nation verbunden ist, werden wir von den Jungs in naher Zukunft wohl noch einiges hören.

 

 

 

 

 


 

Die spanischen Death-Grinder GRUESOME STUFF RELISH haben ihre neuste Scheibe fertig eingemetzelt. "Sempiternal Death Grind" heißt das Ding, das wohl keinen Etikettenschwindel betreibt, und soll am 25. Januar über FDA Rekotz veröffentlicht werden. Das neue Cover könnt Ihr hier schon bestaunen.

 

 

 

 

 


Nuclear Blast verkünden mit Stolz das Signing der US-Hardcore/Metal-Könige HATEBREED, die gerade einen europaweiten Vertrag unterzeichnet haben. Das kommende Album wurde von der Band selbst in Zusammenarbeit mit Zeuss und Josh Wilbur produziert. Wilbur besorgte außerdem das Mixing. Dem neuen Album wird außerdem extensives Touring bis ins Jahr 2014 hinein folgen. Das sechste HATEBREED-Studioalbum soll im Januar 2013 erscheinen.

 

 

 


Die Post-Metal/Prog-Formation INTRONAUT aus Los Angeles hat sich ins Studio begeben, um ihr viertes Album aufzunehmen. Die Drums werden mit Produzent John Haddad (Exhumed Phobia) in den Trench Studios eingespielt, während Derek Donley (Bereft) sich um die Aufnahmen aller anderen Elemente kümmert. Abgemischt wird das neue Opus von Andrew Schneider (Unsane, Cave In), und David D’Andrea wird wieder gemeinsam mit der Band am Artwork und Layout arbeiten. Das Album soll im Frühjahr erscheinen.

 


KUOLEMANLAAKSO heißt die Band, die von folgenden illustren Herrschaften gegründet wurde: Vocals - Kotamäki (Swallow The Sun, Barren Earth); Guitar & Keys - Laakso; (Chaosweaver); Guitar - Kouta (Chaosweaver, Ex-Verjnuarmu); Bass - Usva (Elenium, The Nibiruan); Drums - Tiera (Discard, Cult Of Endtime). Düsterer, gloomiger, doomiger Metal mit finnischen Lyrics ist die bevorzugte Gangart, man könnte auch sagen: Triptykon goes Ajattara. Am 23. November erscheint das Debütalbum, "Uljas uusi maailma", über Svart Records. Produziert wurde die Platte von V. Santura  (Triptykon).


Die OPIUM WARLORDS aus Finnland sind eine Drone/Doom-Metal-Band, bestehend aus einem einzigen Mitglied: Sami Albert Hynninen - bekannt von früheren Combos wie Spiritus Mortis, Reverend Bizarre und The Puritan - spielt alle Instrumente und ist auch zuständig für den Gesang. Das 2009er-Debütalbum mit dem makabren Titel "Live At Colonia Dignidad" wird in Undergroundkreisen sehr geschätzt. Am 30. November erscheint der Nachfolger "We Meditate Under The Pussy In The Sky" bei Svart Records.

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Der diesjährige Sommer ist zwar noch nicht richtig in Deutschland angekommen, trotzdem darf sich auf die kommenden großen Festivals gefreut werden. Egal, ob Wacken, Rock am Ring, With Full Force, Reload usw., für jeden Musikgeschmack findet sich die passende Veranstaltung. Wer es sich an einem Tag besorgen lassen will, für den ist das Vainstream Rockfest zu Münster die richtige Adresse. Von morgens an bis spät in den Abend kann man hier MetalCore, Hardcore, Ska, Thrash Metal oder auch Punk Rock vom Feinsten genießen, und das auf zwei nebeneinander liegenden Bühnen. Für das leibliche Wohl oder diverse Shopping-Gelüste wird ebenfalls gesorgt, und die sanitären Einrichtungen sind vorbildlich. Wer sich ein ordentliches Warm-Up genehmigen möchte, der findet sich am Freitagabend vor dem offiziellen Akt im Skaters Palace ein, wo als Headliner keine Geringeren als HATEBREED dem Publikum ordentlich in den Hintern treten. Die Halle brodelt und ist mehr als gut gefüllt, als die Mannen um Frontsau Jamie Jasta nach zwei Support-Bands (u.a. Hammercult) die Bühne betreten und ordentlich losbrettern. Warum sie allerdings nicht im Hauptfeld des Festivals auftreten dürfen, weiß wohl nur der Veranstalter. Die Menge in der Halle jedenfalls feiert ihre Helden, und es wird ein Circle Pit nach dem anderen gestartet. Songperlen wie ‚To The Threshold’, ‚I Will Be Heard’, ,Destroy Everything’ oder ‘Defeatist’ geben auch genug Grund, das Tanzbein ordentlich zu schwingen. Ein gelungener Abend mit Lust auf mehr.

Als dann am Samstagvormittag die Tore des Geländes geöffnet werden, strömen bereits zahlreiche Besucher den Haverkamp, und die Location wird genauestens inspiziert. Pünktlich wie die Maurer geben sich als erstes YOUR DEMISE die Ehre. Mit  ihrem Gute-Laune-Hardore sind die Jungs aus England genau der richtige Anheizer zu früher Stunde. Zwar sind die Plätze vor der Bühne noch nicht voll besetzt, aber dennoch geht hier schon gut die Luzie ab, auch wenn es zu Beginn einen kleineren Stromausfall gab. Wer es lieber schwedisch mag, der ist mit ADEPT im Anschluss gut bedient. Letztes Jahr noch sowohl beim Warm-Up als auch bei der After-Show-Party tätig, durften sie in diesem Jahr eine der Mainstages entern und wurden entsprechend ihrer guten Leistung abgefeiert. Als Highlight kann man mit ‚The Lost Boys’ gleich den Opener anführen.

Bei EVERGREEN TERRACE müssen wir leider kurz aussetzen, kommen aber rechtzeitig zu einer ordentlichen Portion DeathCore mit EMMURE zurück. Man merkt den Mannen ihren Status in der Szene an, und so sind die Reihen vor der Bühne nun mehr als gut gefüllt. Die Arme kurbeln, die Füße kicken, und es herrscht eine Menge Bewegung, was das Geschehen auf der Bühne enorm beflügelt. Und schon geht es wieder auf die linke Seite, wo GOJIRA starten und sich mit ihrem Progressive Metal Gehör verschaffen. Der Sound ist zwar fett, aber die Perfomance der Franzosen ist zu statisch und uninspiriert. Das Roadrunner Records-Quartett liefert daher in die belangloseste Perfomance des Festivals bis dahin. Bei den Recken von SMOKE BLOW sieht das Ganze dann schon anders aus. Mit ihrem routinierten Hardcore „Made in Germany“ geben sie ordentlich Gas, und das Publikum geht erneut steil. Trotz eines defekten Fußes und Krücken in der Frontfraktion, wirkt der Auftritt aus einem Guss, und die 35 Minuten Spielzeit gehen viel zu schnell vorbei.

Die Amis von AUGUST BURNS RED haben mit ihrem letzten Album eine ordentliche Messlatte gelegt, und so selbstbewusst treten sie auch zu ihrem Set an. MetalCore vom Allerfeinsten wird hier zelebriert. Vor allem das jüngere Publikum in den ersten Reihen ist äußerst textsicher, und so haben alle Beteiligten ihren Spaß. Wer es gerne poppiger mag, dem ist in der Folge mit ENTER SHIKARI ein besonderes Schmankerl geboten. Electro-Klänge gepaart mit harten Gitarren und Wechselgesang geben den Marsch an. Frontmann Rou erweist sich dabei als Aktivposten und ist sich auch nicht zu schade, für ein Weilchen im Publikum zu verschwinden, was die Stage-Organisatoren ordentlich in Wallung bringt. ‚Sorry You Re Not A Winner’ ist wie immer das Highlight eines mehr als gelungenen Auftritts. Da man bei einem Festival auch mal etwas zu beißen braucht, fielen in der Folge LAGWAGON und MASTODON sprichwörtlich durchs Rost unseres Berichts.

Gut gestärkt und voller Erwartung geht es dann zu CALIBAN, die  wissen, wie sie das Publikum zu packen haben. Routiniert wie eh und je zeigen sich die deutschen MetalCore-Heroen einmal mehr von ihrer besten Seite, auch wenn Band Chef Marc Görtz eine Weile mit seinem Monitor zu kämpfen hat und ein Techniker den zahlreichen Fotografen vor der Bühne ständig ins Bild läuft. Mit etlichen Hits ausgestattet, haben CALIBAN erneut eine Festivalschlacht für sich entschieden und mit dem  gut getimten Rammstein-Cover ‚Sonne’ der Menge noch einen weiteren Mitsingfaktor präsentiert. Noch zu erwähnen sei der Shred-Contest-Gewinner, der begleitend auf seiner Klampfe einen Song mit seinen Helden zum Besten geben durfte. Lust auf gute Laune? Die BROILERS gehören nicht umsonst zu den letzten vier Bands des Vainsteam Rochfest-Tages. Bereits vor zwei Jahren haben die Mannen (und Frau) Münster in verzückte Partylaune versetzt, und trotz teils heftiger Windböhen legen sie auch in diesem Jahr eine heiße Sohle aufs Parkett. Man kann die Musik mögen oder nicht, aber taugen tut das Ganze, und eine tobende Menge feiert ihre Helden frenetisch ab. Vor gut zehn Jahren haben sich die Schweden REFUSED aufgelöst. Ganz zum Leid der zig tausenden von Fans, die die Jungs seit den 90ern begleitet haben, und man kann nur sagen: „Ja liebes Jungvolk, das war ein ganz entscheidender Vorreiter Eurer heutigen Musik!“ Gemeint sind natürlich die Screamo, Noise- und Post-Hardcore-Bands dieser Welt, die eine deutliche Beeinflussung nahmen. Man kann nun von diesem Comeback aus Geldgründen halten, was man will, REFUSED sollen eines der Highlights des Festivaltages werden, und so haben Dennis Lyxzen und seine Mannen nichts Besseres zu tun, als Münster von Minute eins an ordentlich in den Arsch zu treten. Und obwohl sich die Herren deutlich dem grauen Haar nähern, die Leistung ist grandios und wirkt, als wären sie nie weg gewesen. Als zum Ende die Gitarrenklänge zu ‚New Noise’ ertönen, gibt es vor der gesamten Bühne und weiter hinten kein Halten mehr, mitsamt Stagedive von Dennis Lyxzen. Was für eine geile Perfomance.

Nach kurzer Pause darf mit THE GASLIGHT ANTHEM der Co-Headliner die rechte Bühne beackern. Und die Punk/Indie/ Alternative-Rockband aus den US-Landen erweist sich einmal mehr als die richtige Wahl des Veranstalters. Die Menge tobt erneut, und das Material bietet sowohl Kennern als auch Nichtkennern der Band viele Möglichkeiten, den Auftritt abzufeiern. Das breite Grinsen von Sänger und Gitarrist Brian Fallon zwischendurch verrät deutlich den Spaß an der Sache. Wer noch kein Shirt oder keine CD der Band hat, ist spätestens danach auf der Suche nach dem passenden Gimmick.

SLAYER als Headliner zu bekommen, hat die Veranstalter sogar dazu veranlasst, die ganze Veranstaltung um fast einen Monat vor zu verlegen. Viele konnten es nicht nachvollziehen, sollten aber im Finale des Tages verstehen, warum. Die älteren Herrschaften, mit denen unter anderem eine ganze Ära begann, sind zwar nicht zwingend die Agilsten (nie gewesen), aber spielerisch machen sie doch den meisten Vertretern des Tages noch eine Menge vor, coole Lightshow inklusive. Man könnte jetzt hier etliche, gespielte SLAYER-Perlen aufzählen, aber die wahren Fans wissen ohnehin, was hier serviert wird. Wenn man allerdings ehrlich ist und sich nicht schämt, über die Götter zu lästern, so wirkt die ganze Gestaltung on Stage im Gegensatz zu Vorherigem ein wenig blutleer.

Zum Abschluss genehmigen wir uns noch einen Knaller auf der Aftershow-Party mit den Orange County-Hardcorelern von STICK TO YOUR GUNS. Die Sputnik-Halle ist rappelvoll, das Wasser tropft von der Decke, und on Stage wird ordentlich geackert. Nicht nur die besten Songs ihrer neuen Knallerscheibe „Diamond“ werden zum Besten gegeben, auch zu Krachern wie ‚Amber’ oder ‚Enough’s Enough’ darf steil gegangen werden. Nach gut 40 Minuten Spielzeit hinterlassen die Mannen um Frontsau Jesse Barnett eine glückliche Menge im Schweiße ihrer Arbeit. Als Fazit gibt es nur eines zu sagen: Wer das Vainstream verpasst hat, ist selber schuld!

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Vorsicht, es wird brutal! Im Rahmen ihrer aktuellen Europa-Tour machen die amerikanischen Metal-/Hardcore-Heroen HATEBREED am 8. August das Werk (Backstage) in München unsicher.

“Grammy-nominated. Respected by peers. Revered by fans. An unstoppable force. Tougher than a prison yard. Architects of positive, uplifting anthems that require and demand crowd participation. That’s Hatebreed, top to bottom, back to front.“

So heißt es auf der Website des Backstage und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. HATEBREED werden die Halle definitiv zum Kochen bringen!

An Bord haben sie in München außerdem UNEARTH und FIRST BLOOD. Erstere sind seit beinahe einem Jahr nonstop auf Tour, um ihr neuestes Album „Darkness To The Light“ zu promoten. Mehr Nähe zu den Fans geht fast nicht. Und auch FIRST BLOOD haben Grund zur Freude: Die Hardcore-Formation aus der San Francisco Bay Area feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bandbestehen. Happy Birthday!

Alles in allem erwartet den Gast am 8. August somit eine explosive Kombination, die es in sich hat. Zieht euch warm an!

Hier die kompletten Tour-Dates:

25.06. NED Utrecht – Helling + UNEARTH
26.06. GER Hamburg
– Grünspan + UNEARTH
28.06. SWE Borlänge
Peace and Love
29.06. FIN Helsinki
Tuska Open Air
12.07. GER Ballenstedt
Rockharz Festival
14.07. SRB Novi Sad
Exit Festival
15.07. ROU Bucharest
– Ageless Club + CRUEL HAND
16.07.
BUL Sofia – Pork Pie
17.07. GRE Athen
– Kyttaro Club
19.07. HUN Tokaj
Hegyalja Festiuval
21.07. GER Oberhausen
Devilside Festival
03.08. NED Lierop
Nirvana’s Tuinfest
04.08. ESP Viveiro
Resurrection Fest
05.08. ITA Bozen
– Rock’n’Roll Club + UNEARTH
08.08.
GER München – Werk + UNEARTH + FIRST BLOOD
09.08. SLO TolminMetalcamp
10.08. CZE Jaromer
Brutal Assault Festival
11.08. GBR Derby
Bloodstock Open Air

www.backstage.eu

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